100 % positiver Zuspruch zum Infostand des Hanf-Instituts: Danke Gärtnerinnen!

Wien, 30. Juni 2015 – Das Hanfinstitut verschenkte Cannabis-Pflänzlein an Gärtnerinnen, um Hanfstauden als Zierpflanze beliebter zu machen und auf die Legalität derselben aufmerksam zu machen. Wie sich zeigte, gibt es für die Liebe zu Grün keine Alters- oder Geschlechtsbarrieren.

Toni Straka vom Hanfinstitut gefiel die Idee mit den Baby-Haschpflanzen für Gärtnerinnen so gut, dass er spontan einen Infotisch anmeldete. So war das Erfordernis einer Deck-Veranstaltung für das „radikale“ Vorhaben erfüllt.

Toni Straka holte einen Sonnenschirm und einen zerlegbaren Tisch aus dem institutseigenen Keller und schnorrte für den guten Zweck im Fachgeschäft Hanf&Hanf eine Baumschule von 50 Ganja-Stecklingen — 25 „LSD“ und 25 „Diesel“. (Dieser Autor war mit der Bitte um Pflänzlein beim Gerey, dem Chef von Hanf&Hanf, abgeblitzt, vermutlich weil er zum Gespräch keine Schuhe angezogen hatte. Toni Straka ging dann vollständig bekleidet hin und hatte mit diesem billigen Trick mehr Erfolg. Trotzdem vielen Dank, Hanf&Hanf.)

Das Echo auf den Infotisch in der Taborstraße war phänomenal. Die kleinen Pflanzen auf der Gasse wären ohne weitere Reklame ein Publikumsmagnet gewesen. Sogar Volksschüler wollten welche haben, allerdings beschränkten wir uns bei der Vergabe auf die Zielgruppe der Gärtnerinnen. Jugendliche bekamen zum Trost hochwertige Vierfarb-Aufkleber mit der Aufschrift „Hanfinstitut“.

Die einzigen, die sich für unsere embryonale Plantage nicht interessierten, waren die Polizisten. Ein Einsatzfahrzeug näherte sich mit Blaulicht und Sirene. Dieser Autor ging im Geist die Ausreden durch, jedoch bog der Wagen in die Obere Augartenstraße ab. Ein zweites Fahrzeug hielt später auf der anderen Straßenseite. Ein Polizist stieg aus und ging geradewegs… in den Spar einkaufen.

Erstaunlich fand dieser Autor, dass viele Damen, darunter welche im richtigen Alter für erwachsene Enkelkinder, offenkundig keine Aufklärung über Cannabis-Pflanzen brauchten. Überraschende Reaktionen von Seniorinnen:

  • „Danke, nein, habe gerade geerntet“
  • „Sind das alles Weiberl? Sind das scharfe?“
  • „Ich hätte lieber eine von den Sativas“
  • „Bei mir am Balkon werden die nix“

Besonders entwaffnend: eine mürrische Klosterschwester im grauweißen Habitus.

Autor: Grüß Gott, Frau Gärtnerin! Wie wärs mit einem grünen Baby zum Adoptieren?
Klosterfrau: Grrrrrmmmll…
Autor: Sind Sie eh schon über 18? Es ist nämlich Cannabis, welchselbiges…
Klosterfrau: ICH WEISS WAS DAS IST! Zeigens einmal…
Autor: Vielleicht wären Cannabis-Präparate das Richtige für das Krankenhaus Barmherzige Schwestern. Hier die Broschüre mit den Indikationen — von Tinnitus bis Tourette-Synd…
Klosterfrau: Wieviel wollens für des?

Sie zog mit einer „LSD“ ab und studierte im Gehen die Rückseite der Broschüre der ARGE Canna, die sie dicht vor die Nase hielt. Toor! Tooooor! Halleluja!

Weitere Treffer

  • 50 grüne Legalisierungs-Brückenköpfe in Eigenheimen und Gärten
  • ca. 40 Unterschriften für die neue Petition von ARGE Canna und Hanfinstitut
  • drei neue Interessentinnen für den Cannabis Social Club Wien
  • schöne Grüße an Dr Blaas von einem Herrn vom Gesundheitsamt
  • Spenden für das Hanfinstitut
  • Werbung für Hanf&Hanf
  • Mindestens hundert Unterhaltungen über den Reform-Etikettenschwindel der Bundesregierung

Wir danken allen Besuchern an unserem Infotisch, besonders den wackeren Interessenten für medizinisches Cannabis! Gute Besserung!

(Auch erschienen im Exodus-Blog)

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