Der nächste teure Spass: Verkehrsminister will Drogenvortestgeräte

Wien, 16. September 2016 – Überlegungen des Verkehrsministeriums zur Einführung neuer Drogen-Vortestgeräte in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung ‚Kurier‘ gehen nach Ansicht des Hanf-Instituts am Kernproblem vorbei, sagte Hanf-Instituts-Obmann Toni Straka am Freitag: Über zwei Drittel aller Drogenvergehen betreffen Cannabis. Mit diesen Urin-, Speichel- oder Schweisstestern kann lediglich ein qualitativer, aber kein quantitativer Wert ermittelt wemittelstrahl-1rden.“
Der Rechtsberater des Hanf-Instituts, Mag. Gottfried Hudl, wies darauf hin, dass alle derartigen Kontrollen nur mit Zustimmung des Betroffenen durchgeführt werden dürfen. „Verpflichtend ist nur die Blutabnahme durch den Amtsarzt“, sagte Hudl.

Auch das Hanf-Institut rät HanffreundInnen, jegliche Vortests zu verweigern und auf eine Blutabnahme zu bestehen.

Ein Harntest sagt überhaupt nichts über eine mögliche Verkehrsbeeinträchtigung aus, da Cannabis-Abbauprodukte, und nur solche können ermittelt werden, im Extremfall bis zu 10 Wochen nachgewiesen werden können“, sagte Straka.

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