Kategorie-Archiv: Aktivismus

Hanf-Institut qualifiziert österreichische Cannabis-Politik als Desaster und 50 bis 86 Prozent stimmen zu

Wien, 10. Juli 2017 – Nach Ansicht der Obmanns des Hanf-Instituts, Toni Straka, ist die österreichische Cannabis-Politik, wo Kranke nach wie vor bei der Anwendung von natürlichem Cannabis mit Haftstrafe rechnen müssen, ein Desaster. Dieser Meinung stimmten über 86 Prozent der Teilnehmer in einer online-Umfrage des TV-Senders Puls4 und 50 Prozent der 500 Teilnehmer einer Echtzeit-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts OGM am vergangenen Sonntag abend zu.

In der Sendereihe „Im Namen des Volkes“ zum Thema „Cannabis legalisieren – Ja oder Nein“ diskutierten Rechtsanwalt und Suchtmittelgesetzexperte Gottfried Hudl, die Kinderpsychiaterin Dagmar Zidek und Toni Straka unter der Moderation von Irmgard Griss mit der Salzburger Juristin Eleonore Hübner, dem Grazer Richter Helmut Wlasak, und dem Linzer Suchtmediziner Kurosch Yazdi über die Vorteile der Legalisierung.

Bilden Sie sich selbst ein Urteil und sehen sie die Sendung hier: „Im Namen des Volkes“ zum Thema „Cannabis legalisieren – Ja oder Nein“

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Straka forderte in der teilweise sehr hitzigen Diskussion die Legalisierung von Cannabis als Heil- und Genussmittel und regte Sofortmassnahmen zur Straffreistellung von kranken Menschen an, für de Cannabis das ideale Heilmittel mit den geringsten Nebenwirkungen darstellt.

 

Die Leiterin der Gruppe, die gegen eine Legalisierung von Cannabis sprach, stimmte Straka zu, dass Cannabis-PatientInnen nicht verfolgt werden sollten. Sie stimmte auch zu, dass Cannabis nicht das grösste Drogenprobem in Österreich im Vergleich mit Alkohol ist.

Das Hanf-Institut und die Arge Canna haben Ende Mai die parlamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative eingeleitet, die hier online unterschrieben werden kann.

Parlamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative kann online unterzeichnet werden

Wien, 31. Mai 2017 – Die parlamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative kann seit Dienstag nachmittag online auf der Webseite des Parlaments unterzeichnet werden, teilte das Hanf-Institut am Mittwoch mit. Die mit bereits 10.000 händisch gesammelten Unterschriften startende Bürgerinitiative der Arge Canna und des Hanf-Instituts kann aufgrund der Nationalratswahl im Oktober mindestens bis Dezember elektronisch unterfertigt werden. Zentrale Forderung der Bürgerinitiative ist die Legalisierung des Eigenanbaus von Cannabis für und durch kranke Menschen.
Hanf-Institutsobmann Toni Straka forderte eine Rücknahme der geplanten Gesetzes-Novelle, mit der Österreich sich gegen den weltweiten Trend zur Heilpflanze Cannabis stellt und weiterhin mit einer alle wissenschaftlichen Fakten widersprechenden Cannabis-Politik via Strafrecht betreibt. Diesen Änderungen treten die Vertreter der potentiell 200.000 Cannabis-PatientInnen vehement entgegen.
„Diesmal wollen wir daher rechtzeitig ein Zeichen setzen, dass die angestrebte Novelle des Suchtmittelgesetzes diametral zu den Wünschen der Betroffenen steht, die kein teures Monosubstanz-Extrakt aus der Apotheke, sondern die ganze gesunde Blüte direkt aus dem eigenen Garten – oder auch Grow-Zelt – zur Behandlung ihrer unterschiedlichsten Leiden wollen. Damit könnte diesen Menschen eine schmerz- und leidensfreie Zeit bis zu einer generellen gesetzlichen Neubetrachtung der Hanfpflanze gewährt werden, die eine multidisziplinäre Betrachtung erfordert“, sagte Straka.
Wir hoffen damit der Regierung nahezubringen, wie wichtig den Menschen eine lebensnahe Gesundheitspolitik ist, die sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert und das unbedingte Recht auf Schmerzfreiheit und Gesundheit über das Strafrecht stellt“, sagte Straka abschliessend.

ORF ‚heute konkret‘ Bericht zur Medical Cannabis Bürgerinitiative

Wien, 30. Mai 2017 – „heute konkret“ berichtet über die Medical Cannabis Bürgerinitiative der Arge Canna und des Hanf-Instituts. Aus dem Gesundheitsministerium, das rund 17.000 Studien zu Cannabis ignoriert, wollte niemand vor die Kamera.

Medical Cannabis Bürgerinitiative kann ab 30. Mai auf der Parlaments-Webseite unterschrieben werden

Wien, 30. Mai 2017 – Die parlamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative kann ab sofort auf der Webseite des Parlaments online unterschrieben werden. Die Initiative der Patientenvertretung Arge Canna und des Hanf-Instituts will den Eigenanbau für Patienten mit entsprechender medizinischer Indikation legalisieren. Auf Basis der Zahlen aus Colorado könnte  Cannabis das ideale Heilmittel für über 200.000 Österreicher sein.

Jüngste Forschungsfortschritte deuten zudem auf weitere Anwendungsmöglichkeiten insbesondere bei der Behandlung von neurologischen Alterskrankheiten, bei Epilepsie, Krebs  und in der Kinderheilkunde hin. Insbesondere für die ältere Generation erweist sich Cannabis als vielseitige Heilpflanze. Nach den Angaben der österreichischen Schmerzgesellschaft haben 80 Prozent der Senioren chronische Schmerzen.

Übergabe der Unterschriften an das Parlament – v,l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Bernhard Müller, Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna, Klaus Hübner, ARGE Canna, Beatrix Kohlhauser, Mutter der 4jährigen Epileptikerin Hannah.

Hanf-Institutsvorstand Toni Straka sagte, „Diesmal wollen wir daher rechtzeitig ein Zeichen setzen, dass die angestrebte Novelle des Suchtmittelgesetzes diametral zu den Wünschen der Betroffenen steht, die kein teures Monosubstanz-Extrakt aus der Apotheke, sondern die ganze gesunde Blüte direkt aus dem eigenen Garten – oder auch Grow-Zelt – zur Behandlung ihrer unterschiedlichsten Leiden wollen. Damit könnte diesen Menschen eine schmerz- und leidensfreie Zeit bis zu einer generellen gesetzlichen Neubetrachtung der Hanfpflanze gewährt werden, die eine multidisziplinäre Betrachtung erfordert.“

Gerfried Düregger, Obmann der Arge Canna sagte: „Fast 10.000 Unterschriften schon in der Offline-Phase aus ganz Österreich sind ein deutlicher Hinweis, wie positiv die Menschen zu Cannabis als Medizin stehen. Die Betroffenen könnten sich durch unser Eigenanbau-Modell kurzfristig selbst Hilfe verschaffen.“

Hanf soll als behandelt werden, was er ist: Eine Heilpflanze

Die Aktivisten hatten offline bereits 9.940 Unterschriften gesammelt und hoffen, dass Hanf wieder als das behandelt wird, was er ist: Nämlich eine Pflanze.

„Eine vom Gesundheitsministerium eingebrachte Novelle zum Suchtmittelgesetz (SMG) stilisiert Cannabis zur Chemikalie hoch und verlangt dann unmögliche klinische Standards, die auch keine andere Heilpflanze erreicht“, sagte Straka.

Aufgrund der Neuwahlen kann die Bürgerinitiative zumindest bis Dezember auf der Parlaments-Webseite unterzeichnet werden.

Hanfaktivisten leiten mit 10.000 Unterschriften parlamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative ein

Wien, 26. Mai 2017 – Ein Komitee aus schwer kranken HanfpatientInnen von vier bis 78 Jahren hat am Freitag  10.000 händisch gesammelte Unterschriften zum Startschuss der parlamentarischen Medical Cannabis Bürgerinitiative an Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi übergeben.

Die von der Cannabis-Patientenvertretung Arge Canna initiierte und vom Hanf-Institut unterstützte Bürgerinitiative (PDF)  fordert die Straffreistellung für die Produktion und den Besitz von Cannabis für Patienten mit entsprechender medizinischer Indikation und kann in Kürze auf der Webseite des österreichischen Parlaments online unterschrieben werden.

v,l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der BŸrgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Bernhard MŸller, Hanf-Institut, Gerfried DŸregger, Obmann ARGE Canna, Klaus HŸbner, ARGE Canna, Beatrix Kohlhauser, Mutter der 4jŠährigen Epileptikerin Hannah.
Wien. †Übergabe der Unterschriften fŸür die parlamentarische Medical Cannabis BŸürgerinitiative.

Der nach einem Unfall querschnittgelähmte und an Spastiken leidende Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, Patrick Krammer, sagte bei der Übergabe im Wiener Palais Epstein, „als Schmerzpatient hoffe ich auf eine rasche Änderung im Sinn der betroffenen Patienten. Unsere Kriminalisierung ist nicht mehr zeitgemäss und belastet alle Kranken zusätzlich.“

Gerfried Düregger, Obmann der Arge Canna sagte: „Über 10.000 Unterschriften aus ganz Österreich sind ein deutlicher Hinweis, wie positiv die Menschen zu Cannabis als Medizin stehen. Die Betroffenen könnten sich durch unser Eigenanbau-Modell kurzfristig selbst Hilfe verschaffen.“

Geplante SMG-Novelle würde weitere Verschlechterung für Patienten bringen

Hanf-Institutsobmann Toni Straka forderte eine Rücknahme der geplanten Gesetzes-Novelle, mit der Österreich sich gegen den weltweiten Trend zur Heilpflanze Cannabis stellt und weiterhin mit einer alle wissenschaftlichen Fakten widersprechenden Cannabis-Politik via Strafrecht betreibt.

Diesen Änderungen treten die Vertreter der potentiell 200.000 Cannabis-PatientInnen vehement entgegen.

„Diesmal wollen wir daher rechtzeitig ein Zeichen setzen, dass die angestrebte Novelle des Suchtmittelgesetzes diametral zu den Wünschen der Betroffenen steht, die kein teures Monosubstanz-Extrakt aus der Apotheke, sondern die ganze gesunde Blüte direkt aus dem eigenen Garten – oder auch Grow-Zelt – zur Behandlung ihrer unterschiedlichsten Leiden wollen. Damit könnte diesen Menschen eine schmerz- und leidensfreie Zeit bis zu einer generellen gesetzlichen Neubetrachtung der Hanfpflanze gewährt werden, die eine multidisziplinäre Betrachtung erfordert“, sagte Straka.

Die geplante Novelle des Suchtmittelgesetzes SMG will das nicht psychoaktive Cannabinoid CBD den selben Strafbestimmungen wie den psychoaktiven Inhaltsstoff THC unterstellen.

Das Hanf-Institut tritt in einer Stellungnahme zum Begutachtungsentwurf insbesondere der Begründung entgegen, dass zu CBD keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkentnisse vorliegen.

In Österreich will der Staat in wenigen Tagen eine neuerliche Gesetzes-Novelle abhandeln, in der Hanf wider alle Fakten zur Chemikalie hochstilisiert wird“, sagte Straka und sagte abschliessend, „alle, die Cannabis kennen, wissen, dass er eine von über 28.000 Heilpflanzen auf dieser Welt – wie Kamille, Salbei oder Baldrian – ist. So soll Cannabis daher nach unserer Ansicht auch behandelt werden: Als Pflanze.“

Finden Sie hier alle wichtigen Dokumente rund um die Medical Cannabis Bürgerinitiative

Volltext der Bürgerinitiative: Parlamentarische-Bürgerinitiative-betreffend-Straffreistellung von Medical Cannabis (PDF)

Stelllungnahme des Hanf-Instituts zu den Entwürfen für die Novellen zum Suchtmittelgesetz (SMG) und zur Suchtgiftverordnung (SV)

Statement von Toni Straka anlässlich der Einreichung der Unterschriften für die Bürgerinitiative.

Bilder vom Event:

Ankunft

Eine der Unterschriftenmappen.

Ankunft Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative.

Ankunft Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative.

Ankunft Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Beatrix Kohlhauser, Mutter der 4jährigen Epileptikerin Hannah, Toni Straka, Obmann Hanf-Institut.

v.l.n.r.: Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi.

v.l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative.

v.l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna.

v.l.n.r.: Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna.

v.l.n.r.: Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna.

v.l.n.r.: Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna, Beatrix Kohlhauser, Mutter der 4jährigen Epileptikerin Hannah.

v.l.n.r.: Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna.

v.l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna, Beatrix Kohlhauser, Mutter der 4jährigen Epileptikerin Hannah.

v.l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Bernhard Müller, Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna.

v.l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Hans Pirker, Parkinson Patient, Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna.

v.l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut.

v.l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut.

Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi mit Unterschriften.

v.l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (Rollstuhl), Hans Pirker, Parkinson Patient, Toni Straka, Obmann Hanf-Institut.

v,l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (Rollstuhl), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna.

v,l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Bernhard Müller, Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna, Klaus Hübner, ARGE Canna, Beatrix Kohlhauser, Mutter der 4jährigen Epileptikerin Hannah.

v,l.n.r.: Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi, Hans Pirker, Parkinson Patient, Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna (vorne), Toni Straka, Obmann Hanf-Institut, Bernhard Müller, Hanf-Institut, Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna, Klaus Hübner, ARGE Canna, Beatrix Kohlhauser, Mutter der 4jährigen Epileptikerin Hannah.

Erstunterzeichnung von Patrick Krammer Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna.

Die 4jährige Epileptikerin Hannah.

Die 4jährige Epileptikerin Hannah.

v,l.n.r.: Toni Straka, Obmann Hanf-Institut im Interview.

Hans Pirker, Parkinson Patient.

v,l.n.r.: Beatrix Kohlhauser, Mutter der 4jährigen Epileptikerin Hannah, Klaus Hübner, ARGE Canna.

 

TERMINAVISO: Arge Canna und Hanf-Institut übergeben tausende Unterschriften für Cannabis-Bürgerinitiative an Parlament

Wien, 23. Mai 2017 – Die ARGE Canna und das Hanf-Institut werden am 26. Mai 2017 um 11 Uhr tausende Unterschriften zur Einleitung der parlamentarischen Bürgerinitiative für die Legalisierung des Eigenanbaus von medizinischem Cannabi (PDF) an Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi übergeben.

Erstunterzeichner Patrick Krammer von der Arge Canna

Erstunterzeichner der Bürgerinitiative ist Patrick Krammer von der Arge Canna, der seit einem Unfall querschnittgelähmt ist und unter spastischen Krämpfen leidet.

Mit dabei werden auch eine 4jährige Epileptikerin und der 78jährige Parkinson-Patient Hans sein, die mit Cannabis als Heilmittel gute Erfahrungen machen.

Arge Canna Obmann Gerfried Düregger und Hanf-Institutsvorstand Toni Straka werden in Statements auf die Aktualität dieser Bürgerinitiative hinweisen, nachdem das Gesundheitsministerium zurzeit eine weitere Gesetzesverschlechterung für Cannabis-PatientInnen anstrebt, die in krassem Widerspruch zum weltweiten Trend zurück zum ältesten Heilmittel der Menschheit steht.
Wann: 26. Mai 2017 um 11 Uhr
Wo: Palais Epstein, 1010 Wien, Dr.-Karl-Renner-Ring 1

Teilnehmer:

  • Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi
  • Patrick Krammer, Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna
  • Toni Straka, Vorstand Hanf-Institut
  • Gerfried Düregger, Obmann ARGE Canna
  • Beatrix Kohlhauser, Mutter einer 4jährigen Epileptikerin
  • Hans, 78, Parkinson-Patient

 

Grüne Abgeordnete wollen legale grüne Medizin

Wien, 10. Mai 2017 – Österreichs Politik entdeckt Cannabis als Medizin. Bei einer Podiumsdiskussion der Grünen Penzing und der Grünen Senior_innen im Mai waren sich Podium und Auditorium einig: Cannabis muss für Patienten leichter und billiger erhältlich sein.

v.l.n.r. Albert Steinhauser, Justizprecher Grüne; Eva Mückstein, Gesundheitssprecherin Grüne; Peter Kolba, Konsumentenschützer; Klaus Hübner, ARGE Canna; Gerfried Düregger, ARGE Canna; Gerald Kitzmüller, SPÖ; Toni Straka, Vorstand Hanf-Institut, Wolfgang Mückstein, Praktischer Arzt.

Wolfgang Mückstein, Praktischer Arzt, sieht vor allem Probleme durch die teuren Preise für Cannabisprodukte.
„Die Preise müssen runter, dann werden Cannabis-Produkte auch öfter verschrieben werden. Dass da öknonomische Interessen im Hintergrund stehen, ist sehr wahrscheinlich. Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse schwankt von Bundesland zu Bundesland. Bei vielen Indikationen ist eine Übernahme unbedingt erforderlich“, sagte Mückstein.

Peter Kolba, Konsumentenschützer, erzählte, „bei meinen Medikamenten ist der Beipackzettel gespickt voll von Nebenwirkungen. Ich müsste Dronabinol in einer Dosierung nehmen, wo ich 800 Euro im Monat dafür zahlen würde. Kasse zahlt, ist aber nicht Lösung, dass man gesetzliche Lage bestehen lässt und den Markt für einen Monopolisten schafft. Wenn man einen regulierten Markt schafft, gehen die Preise automatisch herunter.“

SPÖ-Rebell Gerald Kitzmüller berichtete von einer guten Stimmung zu Cannabis in seiner Partei:„In der Basis bis in die höheren Ebenen komplettes Ja zu Cannabis, aber die Führungsebene ist dagegen. Die an den Hebeln sitzen befürchten Stimmenverlust, obwohl breiteste Zustimmung unabhängig vom Alter an der Basis besteht.So wie sich eine Spitzenkraft für Legalisierung einsetzt, gibt es einen Shitstorm. „Der derzeitige Zustand ist aber unhaltbar, weil ein opferloses Delikt verfolgt wird“, sagte Kitzmüller.

Gerfried Düregger, Obmann der Patientenvertretung ARGE Canna meinte, „wenn die Regierung das Gesetz so durchbringt, ist das keine Verbesserung. Notwendig wäre, dass CBD-Blüten als Nahrungsergänzungsmittel erlaubt sind.“

Eva Mückstein, Gesundheitssprecherin der Grünen kritisierte die geplante SMG-Reform ebenfalls: „Die geplante Regelung ist eine massive Verschlechterung für PatientInnen. Da die Krankenkassen sehr restriktiv bei der Genehmigung von THC-hältigen Cannabismedikamenten vorgehen, sind diese vermehrt auf Blüten oder Produkte, die kein oder nur sehr wenig THC, dafür aber CBD enthalten, ausgewichen.“ Es wurden allein in den letzten vier Jahren über 4.000 Studien erarbeitet, die alle positiv waren.

„Ein de-facto Verbot von Anbau und Verarbeitung von CBD-hältigen Blüten und der Handel mit Produkten wie CBD-Ölen drängt PatientInnen vermehrt auf den Schwarzmarkt“, hält Mückstein fest und sagt: „Wichtig wäre ein kontrollierter Anbau mit einer verpflichtenden Qualitätsprüfung durch eine Kontrollbehörde, die sicherstellt, dass die Pflanzen schadstofffrei sind und die auch den Gehalt an Wirkstoffen exakt überprüft. Die PatientInnen brauchen endlich qualitätsgesicherte und leistbare Cannabismedizin.“

Toni Straka, Vorstand des Hanf-Instituts sagte: „Gesetze sind unmenschlich, wenn sie die Gesundung eines Menschen behindern.“
Er kritisierte, dass Cannabis-Produkte aus der Apotheke ein Vielfaches der Schwarzmarktpreise kosten.

Straka wies darauf hin, dass alle Patienten, die den Vergleich mit natürlichem Cannabis kennen, die natürlichen Blüten dem Monosubstanzpräparat aus der Apotheke vorziehen. „Die Regierung versucht, aus einer Heilpflanze eine Chemikalie zu machen. Es ist aber eine Heilpflanze mit über 100 Cannabinoiden und hunderten anderen Wirkstoffen.

Das Hanf-Institut wird noch vor Behandlung der SMG-Reform die Parlamentarische Bürgerninitiative für den straffreien Eigenanbau von Patient einbringen, für die wir zusammen mit der ARGE Canna schon über 20.000 Offline-Unterschriften gesammelt haben.

Albert Steinhauser, Justizprecher der Grünen, will billigeres Cannabis: „Die Produktion von Cannabis-Produkten für die Pharmaindustrie nicht interessant und offenbar werden sie jetzt künstlich teuer gehalten.“ Die aktuelle Vorgangsweise, wo mit einem eiligen Gesetzesentwurf einer noch zu bildenden Expertenkommission vorgegriffen werde, sei nicht akzeptabel, so Steinhauser.

Hanf-Institut kündigte am Hanfwandertag Einreichung der 2. Cannabis-Bürgerinitiative vor SMG-Reform an

Wien, 8. Mai 2017 – Das Hanf-Institut hat beim diesjährigen Hanfwandertag am 6. Mai die baldige Einreichung der parlamentarischen Bürgerinitiative für den straffreien Cannabis-Eigenanbau für Patienten angekündigt, für die bisher schon rund 20.000 Offline-Unterschriften gesammelt wurden. Hanf-Institutsvorstand Toni Straka wies in seiner Rede vor dem Parlament darauf hin, dass die beabsichtigten Änderungen des Suchtmittelgesetzes (SMG) nur eine weitere Verschlechterung für Cannabis-KonsumentInnen und insbesondere kranke Menschen darstelle, die jetzt wieder auf den Schwarzmarkt gedrängt würden.

„Hanf ist eine ungiftige Pflanze und keine Chemikalie aus. Dementsprechend muss sie auch behandelt werden“, sagte  Straka vor tausenden HanffreundInnen vor dem Parlament.

„Wir orten bei der Legalisierung von medizinischem Cannabis 99 Prozent Zustimmung in der Bevölkerung, weil niemand so herzlos ist, und einem Kranken eine Pflanze vorenthalten möchte, die ihm Linderung bei seinen Leiden bringen könnte.“

Dass die neue Hau-Ruck-Reform mit aussergewöhnlich kurzer Begutachtungsfrist die Behandlung einer Heilpflanze als Medikament anpeilt, erscheint dem Hanf-Institut als überzogene Massnahme, weil plötzlich auch das nicht psychoaktive Cannabinoid Cannabidiol (CBD) verbannt werden soll. CBD stellt sich in jüngster Zeit als wirksames Heilmittel bei Epilepsie, MS, Diabetes und insbesondere Schmerzen heraus. Es existieren bereits hunderte – durchwegs positive – Studien zu CBD.

„Es kann nicht sein, dass die österreichische Bundesregierung weiterhin alle wissenschaftlichen Fakten zu einer nebenwirkunsgarmen Heilpflanze ignoriert, die so breitflächig angewendet werden kann.

Dass man mit legalem Cannabis rund eine Milliarde Euro positiv zum österreichischen Budget beitragen und 50.000 Arbeitsplätze schaffen könnte sei hier nur nebenbei erwähnt.

Hanf kann genau das, was die Politik angeblich immer will: Nämlich einer alternden österreichischen Bevölkerung ein beschwerdefreies Leben ermöglichen.

Noch dazu sind bereits positive Wirkungen von CBD in der EU sowohl als Arzneimittel als auch als Nahrungsergänzungsmittel bereits in zwei Rechtsgutachten vom Oktober 2016 festgehalten.

„Hanf ist und bleibt eine Pflanze und kann daher nicht als Medikament behandelt werden. Kamille, Minze und Lindenblüten werden ja auch nicht als Medikamente verkauft“, sagte Straka abschliessend.

 

Solidaritätsaktion für Willi Wallner: Postkarten für österreichischen Cannabis-Pionier in U-Haft

Wien/Salzburg, 30. März 2017 – Der seit 28. Februar in Untersuchungshaft sitzende Medical Cannabis Pionier Wilhelm Wallner wird den jüngsten Informationen zufolge noch einige Wochen dafür schmoren müssen, dass er kranken Menschen mit Cannabis-Heilmitteln helfen wollte.

Der bisher unbescholtene Schmerzpatient und Gründer des Cannabis Social Club Salzburg (CSCS) sitzt jetzt schon ein Monat in der Justizanstalt Urstein-Nord, wo er keinen Zugang zu dem in sechs medizinischen Gutachten als bestes Heilmittel angeführte natürliche Cannabis hat und erstmals seit Jahren wieder Morphium gegen seine unvorstellbaren chronischen Schmerzen bekam.

Postkarten gegen die Isolation

Um Wilhelm Wallner spüren zu lassen, dass alle, die die jüngsten traurigen Entwicklungen  in seinem Bemühen, Kranken mit Hanf zu helfen, ihn nicht vergessen haben, ruft das Hanf-Institut zu einer Postkarten-Aktion auf.

Bitte schreiben Sie und all Ihre HanffreundInne Willi ein paar aufmunternde Zeilen auf eine Ansichtskarte, damit er auch hinter den grauen Mauern, die umgeben, sehen kann, wo überall seine Unterstützer in hoffentlich der ganzen Welt sitzen.

Die Adresse:

Justizanstalt Salzburg
Wilhelm Wallner 23.02.1959
Urstein-Nord 73
A-5412 Hallein

Je mehr Karten Willi während seiner unerträglichen Haft bekommt, desto sichtbarer ist es auch für die Justiz, dass Cannabis in der Gesellschaft längst als natürliches Heilmittel angekommen ist, für den niemand mehr eingesperrt werden darf. Bitte keine Texte, die irgendwie mit seinem Fall zu tun haben könnten. Die Postkarten werden von der Justiz gelesen. Der Will soll was zum Lachen oder Schmunzeln haben.

Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

VIDEO: Schleppender Fortschritt auf dem Weg zu einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik in Österreich?“

Wien, 28. März 2017 – Der erste HUMAN RIGHTS TALK des Jahres 2017 mit dem Titel „Schleppender Fortschritt auf dem Weg zu einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik in Österreich?“ befasste sich mit mehreren grundlegenden Themenbereichen:

  • DrogenhändlerInnen, öffentlicher Raum und Racial Profiling
  • Österreichs Position zur aktuellen weltweiten Entwicklung von Drogenregulierung und Entkriminalisierung
  • Schadensminimierung (Angebote zur Verringerung oder Vermeidung negativer Folgen des Drogenkonsums) und deren Verfügbarkeit in Österreich
  • sowie aktuelle politische und zivilgesellschaftliche Bemühungen für eine sinnvolle und menschenrechtskonforme Drogenpolitik in Österreich.

Eine schriftliche Zusammenfassung der Diskussion gibt es hier.

Hier das Video von der Veranstaltung.

Auf dem Podium im Juridicum Wien diskutierten Rainer SCHMID (checkit!), Katharina Beclin (Institut für Strafrecht und Kriminologie, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien), Toni Straka (Hanf Institut), Roland Reithofer (Suchthilfe) und  Stefan Schumann (Johannes Kepler Universität, Linz). Moderation: Manfred Nowak (Forschungszentrum Menschenrechte).

Will Österreichs Justiz den 1. Cannabis-Toten produzieren?

Wien, 4. März 2017 – Die Situation um den CSC Salzburg (CSCS) Obmann Willi Wallner eskaliert zusehends. Seit seiner Verhaftung wegen 37 Hanfpflanzen wird Wallner gegen seinen Willen mit Morphium und der Zombie-Droge Dipidolor bis hin zum mehrfachen Kollaps niedergespritzt, während man ihm die ärztlich verordneten Cannabis-Medikamente Dronabinol und Sativex vorenthält. Wallner pendelt seit Haftbeginn im Arrestantenwagen zwischen Justizanstalt und Spital hin und her, weil man in der Justizanstalt nicht die Verantwortung für seine medizinischen Komplikationen durch die Gabe potentiell tödlicher Drogen übernehmen will.

Wallner befindet sich seit seiner Verhaftung im Hungerstreik, die Justizbehörde stellt dies jedoch anders dar. Ausser seinem Rechtsanwalt Franz Essl darf niemand zu ihm. Dieser ist schockiert: Nach einem Haftbesuch bei seinem Mandanten sagte er zum ORF: „Er befindet sich mit dem heutigen Tag den fünften Tag im Hungerstreik. Mein Mandant ist körperlich sehr verfallen. Ich war heute entsetzt, als ich ihn gesehen habe. Ich werde sofort seine Enthaftung beantragen. Mein Mandant kann in der Justizanstalt Salzburg nicht entsprechend medizinisch behandelt werden. Das ist ein Punkt, der dazu führt, dass die Untersuchungshaft aufzuheben ist.“

Nach Angaben seiner Lebensgefährtin Daniela Macek wurde seine Entlassung am Freitag in letzter Minute durch die Staatsanwaltschaft verhindert, die weitere Strafverfahren gegen den seit einem Arbeitsunfall berufsunfähigen Mann einleitete.

„Die unmenschliche Behandlung eines kranken Menschen, dem unter anderem als strafrechtlicher Tatbstand die kostenlose Weitergabe von Cannabis an die rund 190 Mitglieder des CSCS vorgeworfen wird, wirft die Frage auf, ob sich die österreichische Justiz so eines lautstarken Vorkämpfers für den Einsatz von Cannabis als Medizin entledigen will“, kommentierte der Obmann des Hanf-Instituts, Toni Straka, das jede Verhältnismässigkeit vermissende Verhalten der Justiz.

„Sollte Wallner die Haft nicht lebend verlassen – und diese Angst ist aufgrund seines gesundheitlichen Zustands berechtigt –, hat die österreichische Justiz den ersten Cannabis-Toten produziert“, sagte er und ergänzte, „es ist vollkommen unverständlich, dass in der Hexenjagd auf Wallner von der Justiz sechs ärtzliche Gutachten missachtet werden, die die Wirksamkeit von Cannabis bei Wallners Schmerzen bestätigen. Wie kommt die Justiz dazu, hier Hobby-Arzt zu spielen?“

 

Erneuter Polizeieinsatz: Statt Schmerzfreiheit bekommt CSC-Obmann U-Haft

Henndorf/Wallersee, 27. Februar 2017 – Der seit einem ärztlichen Kunstfehler unter permanenten Schmerzen leidende Obmann des Cannabis Social Club Salzburg (CSCS), Wilhelm Wallner, ist am Dienstag nach der bereits 9. Hausdurchsuchung, bei der die Polizei diesmal 37 Hanfpflanzen ‚erntete‘, verhaftet worden und befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Nach Angaben seiner Lebensgefährtin Daniela Macek wurde Wallner die Mitnahme seiner Cannabis-Medikamente in die U-Haft verweigert. Wallner hat seit einem Berufsunfall permanente Schmerzen (9 auf einer 10er-Skala), die nur durch Cannabis gelindert werden können. Dies geht aus mehreren medizinischen Expertisen hervor, die Wallner bei seinem letzten Verfahren vorlegte. Nach einer Hausdurchsuchung im vergangenen November wurde Wallner am 1. Februar zu 2 Monaten bedingter Haft verurteilt, weil er das mittlerweile in Deutschland legalisierte medizinische Cannabis an Mitglieder des CSCS weitergab.

Darin sah die Landespolizeidirektion Niederösterreich ein derart schweres Verbrechen, dass sie mit 10 Beamten eine 600 Kilometer-Landpartie unternahm, um im Zuge einer äusserst ruppigen Hausdurchsuchung etwas Cannabis sicherzustellen. Das Hanf-Institut hatte sich deswegen in einem Offenen Brief an mehrere Ministerien und die Volksanwaltschaft gewandt, der von Justiz und der Volksanwaltschaft bisher ignoriert wurde.

v.l.n.r.: Hanf-Instituts Obmann Toni Straka, CSCS-Gründer Wilhelm Wallner, HI-Vizepräsident Patryk Kopaczynski, Daniela Macek

Laut Macek werde Wallner damit bedroht, dass man ihn bis zum noch nicht festgelegten Gerichtstermin in Korneuburg in der U-Haft behalten werde. Bei diesem Verfahren agiert die Exekutive laut dem Rechtberater des Hanf-Instituts, Gottfried Hudl, mit illegalen Methoden. Rund 40 Polizeiinspektionen in Österreich sind seit Monaten damit beschäftigt, die 170 Mitglieder des CSCS zwischen 50 und 92 Jahren fälschlicherweise als Zeugen zu laden, in der Hoffnung, dem prominenten Vorkämpfer für medizinisches Cannabis doch noch strafrechtlich etwas anhängen zu können.

Hetzjagd gegen Cannabis-Aktivisten

Den dem Hanf-Institut vorliegenden Dokumenten zufolge legte sich die Polzei regelrecht auf die Lauer um Wallner mit den 30 Kilomter weiter westlich (in Deutschland) bereits legalen Cannabis-Blüten zu erwischen. Der Durchsuchungsbefehl galt für für einen fast 2 Monate langen Zeitraum.

 

 

U-Haft wurde wegen erneuter Tatbegehungsgefahr verhängt

 

 

Lange musste die Polizei nicht warten. Der aus den Medien bekannte Cannabis-Aktivist muss nämlich Cannabis und Cannabis-Produkte gegen Schmerzen einnehmen, bei denen erwiesenermassen weder Morphium noch die mit den Nebenwirkungen „schwerste körperliche Abhängigkeit“ und „eventueller Tod“ behafteten synthetischen Opiate helfen. An synthetischen Opiaten sterben mittlerweile weltweit mehr Menschen als an allen illegalisierten Drogen zusammen.

So wie Wallner geht es auch den Mitgliedern des CSCS, die durchwegs an lebensgefährlichen Krankheiten oder schlimmsten Schmerzen leiden. Einige dieser Patienten lassen wir hier erneut zu Wort kommen:

Da Cannabis entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Trotz von der Republik Österreich weiterhin im Suchtmittelgesetz aufscheint, sind alle österreichischen Cannabis-PatientInnen, die sich die Frage ob sie legal sterben oder illegal überleben wollen, längst beantwortet haben, von Haftstrafe bedroht.

Nach Schätzungen des Hanf-Instituts kostet die Verfolgung des einzigen opferlosen ‚Verbrechens‘ im österreichischen Strafrecht den Steuerzahler rund 600 Millionen Euro im Jahr. Die Zahl der Cannabis-Konsumenten schwillt dennoch rasant an. „Es gibt keine so vielseitige Heilpflanze wie Cannabis“, sagte Hanf-Institutsobmann Toni Straka dazu. Mittlerweile anerkennen selbst Behörden wie das US-Krebsinstitut die konkurrenzlose Heilkraft der Pflanze an und in Deutschland wurde medizinisches Cannabis am 23. Jänner legalisiert. Damit kann man bereits in elf europäischen Ländern medizinisches Cannabis ohne Angst vor polizeilicher Verfolgung zur Behandlung von über 250 Krankheiten (PDF) verwenden.

Drogengesetze von Adolf Hitler eingeführt

„Für uns stellt sich die Frage, wer eigentlich noch an der Cannabis-Prohibition interessiert ist“, sagte Straka: „In mittlerweile vier Jahren Cannabis-Aktivismus ist mir noch kein einziger Politiker, Arzt, Drogenexperte oder Polizist persönlich begegnet, der an diesem erstmals von [dem Methamphetamin konsumierenden] Adolf Hitler eingeführten Gesetz festhalten möchte.“

Inzwischen geht aber die Jagd, insbesondere gegen Cannabis-Aktivisten, weiter. Wallners Lebengefährtin stand erst kürzlich wegen eines Joints, den die Polizei am Hanfwandertag 2016 in Ihrer Handtasche fand, vor Gericht. Dieser Prozess um 0,9 Gramm Tabak-Cannabis-Mischung wurde zur Ladung weiterer Zeugen vertagt und wird somit den österreichischen Steuerzahler noch einiges kosten. Das Hanf-Institut schätzt die Gesamtkosten eines solchen Verfahrens mit zumindest 15.000 Euro ein.

„Auf Basis von US-Daten könnte in Österreich Cannabis für rund 200.000 Menschen das Heilmittel erster Wahl sein“, sagte Straka und stellte die Frage: „Will die Republik Österreich wirklich weiterhin Milliarden mit der Verfolgung der Schwächsten unserer Gesellschaft, den Kranken, verschwenden obwohl sich schon 100 Millionen Europäer legal mit natürlichem Cannabis therapieren können?“

CSC Obmann Wilhelm Wallner zu 2 Monaten bedingter Haft verurteilt – Berufung

Salzburg, 2. Februar 2017 – Selbst mehrere ärztlichen Gutachte, wonach Wilhelm Wallner seine chronischen Schmerzen nur mit Cannabis und Cannabisöl behandeln kann, schützten den Cannabis Social Club (CSC) Salzburg Gründer Wilhelm Wallner nicht vor einer Gefängnisstrafe.

Am 1. Februar wurde Wallner zu 2 Monaten bedingter Haft verurteilt, obwohl er selbst nach Ansicht der Amtsärzte haftunfähig ist. Ein trauriges Beispiel dafür, wie die Halsstarrigkeit der österreichischen Regierung Menschen zugrunde richtet, nur weil sie ihre Schmerzen wirksam bekämpfen wollen.

Der 57-Jährige kämpft seit Jahren dafür, dass Schwerkranke auch in Österreich Cannabis auf Rezept erhalten können – so wie seit Kurzem in Deutschland. Seit einem Arbeitsunfall leide er unter schweren chronischen Schmerzen, sagte der Mann bei dem Prozess. Offiziell zugelassene Medikamente – darunter auch Morphium – hätten bei ihm nicht angeschlagen. Deshalb habe ihm der Arzt die Nutzung von Marihuana empfohlen, schilderte der 57-Jährige.

Er bekam dann auch ein Rezept für ein Medikament, das THC enthält. Die Kosten dafür waren dem Pensionisten allerdings zu hoch. Deshalb beschloss er vor fast zehn Jahren, den Hanf selbst anzubauen. Er brühte das Kraut zu einem Tee auf. Seither seien die Schmerzen im Sprunggelenk und auch die Depressionen wesentlich weniger geworden, sagte der Mann.

Frühere Berichte zu Willis Leidensweg durch die Mühlen der Justiz:

Anklage wegen EINES Joints

Wien, 17. Jänner 2017 – Der Cannabis Social Club Salzburg und das Hanf-Institut laden alle HanffreundInnen zur Gerichtsverhandlung gegen Daniela Macek vom CSC Salzburg am 20. Jänner um 10 Uhr ins Wiener Bezirksgericht Innere Stadt in der Marxergasse 1a, Verhandlungssaal 119 im 1. Stock ein.

Daniela ist exakt wegen eines Joints angeklagt, den eifrige Polizisten beim Hanfwandertag 2016 beschlagnahmten.

Zum Vergrössern auf das Bild klicken

Da kann man sich ein Bild machen, wie der Staat Unsummen für die Kriminalisierung einer jungen Frau ausgibt, die weder sich noch anderen einen Schaden zugefügt hat. Drogen-‚Straftaten‘ nach dem Suchtmittelgesetz (SMG) sind das einzige opferlose Verbrechen im österreichischen Rechtssystem und widersprechen damit der Grundregel, dass ein Verbrechen nur dann vorliegt, wenn jemand geschädigt wurde.

Bitte erscheinen Sie rechtzeitig. Wir weisen Cannabis-PatientInnen und alle anderen Besucher darauf hin, dass man beim Betreten des Gerichtsgebäudes durchsucht wird.

Richtiges Verhalten für Zeugen in Wilhelm Wallners Verfahren bei der Polizei NÖ

Wien, 6. Jänner 2017 – Wird jetzt weiter mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Den bisherigen Informationen zufolge erhielten zahlreiche, wenn bisher auch nicht alle Mitglieder des Cannabis Social Club (CSC) Salzburg Ladungen als Zeugen im Ermittlungsverfahren gegen den CSC-Obmann Willi Wallner, wo der Staat offenbar erpicht darauf ist, die Versorgung von Cannabis-PatientInnen mit Strafe zu belegen. Wilhelm Wallner wird es als Straftat vorgeworfen, dass er kranke Menschen mit der für besten Medizin, nämlich natürlichem Cannabis, versorgen möchte.

Anlässlich der Ladung unseres Vizepräsidenten Patryk Kopaczynski durch die Polizei Niederösterreich (siehe Faksimile) gibt das Hanf-Institut hier folgende Informationen unseres juristischen Beraters Rechtsanwalt Gottfried Hudl wider, damit nicht womöglich weiterer Schaden entsteht.

Soviel wir wissen haben die bisher gemachten Aussagen von PatientInnen den Tenor, dass Willi ein Orden und keine Strafe umgehängt werden darf, weil er kranken Menschen das Leben erleichtern will.

Sollten Sie eine Ladung als Zeuge der Polizei Poysdorf oder anderer Polizeiinspektionen gegen Willi Wallner erhalten, deren Befolgung einen unzumutbaren Aufwand darstellt, etwa weil man dadurch der Arbeit fernbleiben müsste oder die Anreise zu lange dauern würde, teilen Sie bitte dem Absender mit, dass sie auf Vernehmung an ihrem Wohnort oder der nächstgelegenen Polizeiinspektion bestehen. Die Polizei hat dann im Wege der Amtshilfe die Fragen an diese Dienststelle zu übermitteln und einen neuen Termin festzusetzen.

Achtung! Es kam früher schon vor, dass Kriminalbeamte einfach an der Haustür läuten und die Ladung persönlich übergeben. Dringt dann Cannabis-Geruch aus der geöffneten Tür, dürfen die Beamten wegen „Gefahr in Verzug“ ihren Wohnsitz nach Cannabis durchsuchen.

Der Ladung muss Folge geleistet werden. Sonst hat die Exekutive einen weiteren müden Grund, unangemeldet vor ihrer Haustüre aufzutauchen, um Sie ‚vorzuführen‘.

Beschuldigen Sie sich nicht selbst!

Sollten Sie ohne Rechtsanwalt zum Ladungstermin kommen, vermeiden Sie unbedingt jede Selbstbeschuldigung. In dem Moment wo Sie zugeben, von einer anderen Person Cannabis (oder andere im Suchtmittelgesetz (SMG) aufgeführten Substanzen) erhalten zu haben, sind Sie sofort selbst nach §27 des SMG „straffällig“, weil paradoxerweise nur der Konsum, nicht aber der Erwerb oder Besitz von Drogen zum Konsum straffrei sind.

Im Grunde geht die Polizei hier illegal vor, sagte Rechtsanwalt Hudl: „In dem Moment, wo die Polizei einen Zeugen fragt, ob er Drogen von einem anderen erhalten hat und er dies zugibt, beschuldigt er sich selbst. Während man als Beschuldigter die Aussage in jedem Fall verweigern darf, ist das einem Zeugen nach der österreichischen Rechtsordnung nur dann gestattet, wenn er sich damit selbst belastet.“

Er rät daher allen Zeugen, die Aussage mit dem Grund der möglichen Eigenbelastung zu verweigern. Dem Hanf-Institut fällt dazu noch ein, dass man nur aussagen kann, woran man sich erinnern kann. Vergessen wird in Österreich (noch) nicht bestraft.

Laut Hudl hätte die Polizei in einem ordnungegemässen Verfahren alle nunmehr als Zeugen geladenen Mitglieder des CSC Salzburg – über 160 zumeist schwer kranke Menschen – eigentlich als Beschuldigte vorladen müssen.

Aber dies ist nur ein weiterer schwarzer Punkt im Kreuzzug der Polizei Niederösterreich nach der unverhältnismässigen Hausdurchsuchung bei Willi, den das Hanf-Institut bereits in einem Offenen Brief an das Innenministerium moniert hatte.

Bisher ist in dieser Tragikomödie nur eines sicher: Es wird den Steuerzahler Hunderttausende Euro kosten.

Wir berichteten ausführlich über den fragwürdigen Kreuzzug der Polizei Niederösterreich gegen Willi in diesen Beiträgen:

 

 

Cannabis-Krieg in Österreich: Polizei steckt haftunfähigen Patienten in die Psychiatrie

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Hausdurchsuchung beim Cannabis Social Club Salzburg. Foto: Hanf-Institut

Wien, 2. November – Ein exemplarisches Beispiel für die Sinnlosigkeit der Verfolgung kranker Menschen, die sich mit Cannabis erfolgreich selbst behandeln, lieferte die österreichische Exekutive während Halloween und an Allerheiligen.
Das Haus und Vereinslokal des Cannabis Social Club (CSC) Salzburg in Henndorf am Wallersee wurde am vergangenen Montag im Zuge eine Hausdurchsuchung durch niederösterreichische Kriminalpolizisten verwüstet.
Die Polizisten waren bei diesem Besuch nach Angaben Wallners sehr
unfreundlich und fast brutal. „Jetzt habe ich schon acht Hausdurchsuchungen hinter mir. Aber so eine Verwüstung haben die Eugendorfer Polizisten nie angerichtet“, wundert sich Wallner, dessen Verein über 140 betagte und schwerkranke Menschen versucht, mit der Medizin ihrer Wahl zu versorgen.

Diese bereits 8. Hausdurchsuchung und Beschlagnahme von 78 Hanfpflanzen sowie einem Kilogramm Hanfbutter endete damit, dass die Behörden den Clubobmann und chronischen Schmerzpatienten Wilhelm Wallner zuerst während des fünf Stunden langen Verhörs seine Cannabis-Medizin vorenthielten. Als der in Agonie liegende Wallner im Zuge der Einvernahme meinte, dass nach der Verwüstung seines Hauses und der Konfiskation der Gärtnerei-Ausstattung alles keinen Sinn mehr mache, verfrachtete die Polizei den haftunfähigen Cannabis-Aktivisten wegen ‚Selbstgefährdung‘ in eine psychiatrische Klinik, wo er sich aktuell noch immer auf Weisung der Behörden befindet, aber immerhin Kontakt zur Aussenwelt hat.

Halloween-Horror: Hausdurchsuchungen bei mehreren Cannabis Social Clubs

Auch der Obmann des CSC Wien, Markus Winter, erhielt an Allerheiligen unerwünschten Blaulicht-Besuch. „Zwei Hünen in Uniform standen vor meiner Tür. Konfisziert wurde ausser einem Fläschchen mit (legalem) Cannabidiol-Öl aber nichts“, sagte Winter dem Hanf-Institut.
Auch für andere Cannabis-Patienten wurde der 31. Oktober zum Halloween-Horror, weil nicht Clowns, sondern schwer bewaffnete Polizei-Einheiten im Rahmen weiterer Hausdurchsuchungen ihr oft lebennotwendiges Heilmittel beschlagnahmten.

Kann sich Österreich diese Milliarden-Kosten leisten?

„Die Republik Österreich muss immer noch ein sehr reiches Land sein, wenn sie sich derart unverhältnismässige Massnahmen im sinnlosen Krieg gegen Schwerstkranke leisten kann“, kommentierte Hanf-Institutsobmann Toni Straka am Mittwoch den neu aufgeflammten Cannabis-Krieg gegen die wertvollste Heilpflanze dieser Erde.
Nach Schätzungen des Hanf-Instituts kostet jede polizeiliche Aktion gegen HanffreundInnen mindestens 15.000 Euro. „Wenn niederösterreichische Kriminalbeamte Kapazitäten für eine Landpartie nach Salzburg wegen ein paar ungiftiger Pflanzen haben zeugt das von mangelnder Kooperation der Landespolizei-Direktionen. Wilhelm Wallner ist ja der Salzburger Exekutive von 7 früheren Hausdurchsuchungen gut bekannt“, sagte Straka weiter.

„Während die Legalisierung in Colorado im Jahr 2015 über 25.000 neue Arbeitsplätze schuf, kostet die gesetzliche Zwangsbehandlung von Zehntausenden HanffreundInnen in Österreich den Steuerzahler jährlich insgesamt über eine Milliarde Euro durch unnötige Ausgaben für die Verfolgung durch Justiz, Exekutive und Gesundheitsbehörden, zu denen noch dazu entgangene Steuereinnahmen in etwa derselben Höhe hinzukommen“, wies Straka wiederholt auf den ganzen Irrsinn im Namen eines Gesetzgebers hin, „der tausendfache Beweise über die Nützlichkeit von Hanf als nebenwirkungsarmes Heil- und ungiftiges Genussmittel weiter ignoriert. Die Erde ist aber ebensowenig eine Scheibe wie Cannabis ein ‚Suchtmittel‘ ist.“

Auch Mario Danne vom Netzwerk Cannabis Social Clubs Austria hat kein Verständnis für die harte Vorgehensweise: „Wir finden diese Spielchen mit Patienten. Menschen die täglich Schmerzen erleiden müssen, einfach unmenschlich. Man ist einer Behördenwillkür ausgeliefert, was einer Folter gleich kommt. Ob das Ziel ist, die Menschen auf Dauer mürbe zu machen oder gar egal ist, ob sie daran sterben? Wir rufen dazu auf Euch noch mehr gerade für Patienten einzusetzen, schliesst Euch an, werdet selbst aktiv, wir dürfen dem nicht länger zusehen!“

“Niemand wird mich davon abhalten, Patienten mit Hanf zu versorgen”

WilliInterview - 1Henndorf/Wallersee, 15. Juli 2016 – Das Hanf-Institut hat mit dem Obmann des Cannabis Social Club Salzburg, Willi Wallner, nach der 7. Beschlagnahme seiner Hanfproduktion für Patienten gesprochen.

Hanf-Institut: Willi, wir sehen auf eine Menge leerer Blumentöpfe. Wieso kam die Polizei nach einigen ruhigen Monaten wieder?

Wallner: Ich mache keinen Hehl daraus, dass wir medizinisches Cannabis für unsere 130 Mitglieder produzieren und nach dem CSC-Modell zum Selbstkostenpreis abgeben wollen. Jetzt wird wieder wegen des ‘Verdachts der Suchtmittelgewinnung’ ermittelt, was eindeutig nicht der Fall ist, weil unsere Mitglieder kein Sucht- sondern ein Heilmittel zu sich nehmen. Aber niemand wird mich davon abhalten, Patienten mit Hanf zu versorgen.

Hanf-Institut: Wie verlief die Hausdurchsuchung? Macht es den Beamten Lust, kranke Pensionisten zu jagen?

In Handschellen abgeführt

Wallner: Wir kennen das ganze Theater, weil es schon zum 7. mal passierte. Diesmal wurde ich sogar in Handschellen abgeführt, weil mir die Polizisten auch meine eigene Ration Cannabis konfisziert haben. Da habe ich mich auf der Treppe quergelegt, weil für mich die Schmerzen ohne Cannabis einfach nicht auszuhalten sind und ich kein Morphium nehmen will, dass bei mir auch nicht so gut wirkt wie ein simpler Joint.

Den Beamten ist das auch jedesmal unangenehm, weil sie ganz genau wissen, dass das hier kein Coffeeshop ist. Schliesslich kommt sogar die Mutter eines des Exekutivbeamten für ihre Cannabis-Tinktur zu uns und ist CSC-Mitglied.

Hanf-Institut: Ihr rechtfertigt eure Aktivitäten mit zwei starken Gründen. Bitte erkläre das den Lesern.

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Wallner: Zum einen berufe ich mich auf eine Fristenversäumnis der Behörden. Ich habe angekündigt, im Name unserer Mitglieder die Heilpflanze Cannabis anzubauen und dafür nie einen negativen Bescheid erhalten.

Und alle unsere 130 Mitglieder berufen sich auf einen medizinischen Notstand, weil die zum Grossteil konventionell austherapiert sind und Cannabis ihre letzte Hilfe ist.

Wir hoffen stark, dass es nicht soweit kommt, dass Patienten sterben müssen, weil wir sie nicht mit Cannabis versorgen können. Das sind ja keine Rastatypen sondern ganz einfach kranke Menschen, die sonst keinen Zugang zu ihrem bevorzugten Heilmittel hätten. Für jeden Schmerzpatienten ist jeder Tag ohne Cannabis eine Tortur.

Hanf-Institut: Wie geht es jetzt weiter?

Wallner: Ich habe nach der Beschlagnahmung (von 170 Pflanzen) sofort die nächsten angesetzt. Mich wird keine Behörde daran hindern können, Menschen von ihren Schmerzen zu befreien.

Für mich ist das alles nur mehr ein Wahnsinn, der hier am Rücken von Patienten aufgeführt wird. Auch wenn bei diesen Verfahren gegen mich nicht viel herauskommen wird, werden wir durch die Justiz mürbe gemacht weil wir ja ständig Rechtsanwälte brauchen. Wo leben wir denn, dass im 21. Jahrhundert Menschen strafrechtlich verfolgt werden, nur weil sie die medizin ihrer Wahl nehmen wollen?

Hanf-Institut: wir bedanken uns für das Gespräch.

Mit Willhelm Wallner sprach Hanf-Institut-Mitarbeiter Anatol Zweig.

7. Hausdurchsuchung beim Cannabis Social Club Salzburg


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Wien, 3. Mai – Am Dienstag vormittag gab es die mittlerweile schon 7. Hausdurchsuchung beim Cannabis Social Club Salzburg, bei der erneut alle Cannabis-Pflanzen von der Exekutive umgeschnitten und beschlagnahmt wurden.
Der CSC Salzburg baut für Patienten zwischen 51 und 92 Jahren Cannabis an, die damit zum Teil lebensbedrohliche Krankheiten in Schach halten.

Die Vereinsmitglieder berufen sich dabei auf einen medizinischen Notstand, da Cannabis bei ihren Leiden erwiesenermassen ein wichtiges Heilmittel sei, mit dem sie oftmals andere Medikamente mit schwereren Nebenwirkungen absetzen konnten.

Der CSC Salzburg hat zurzeit rund 130 Mitglieder bei stark wachsendem Trend, die sich die Medizin ihrer Wahl selbst anbauen wollen. Bisher endeten alle Anbauversuche mit einer Beschlagnahmung des vorgefundenen Cannabis.

In Europa gibt es bereits in Belgien, Spanien und Slowenien Cannabis Social Clubs, die ihre Mitglieder mit medizinischem Cannabis versorgen. In Deutschland erlaubte das Höchstgericht vor kurzem erstmals einem Schwerkranken den Eigenanbau von Cannabis.

Dieses Ziel verfolgt auch die 2. Parlamentarische Bürgerinitiative „Straffreier Cannabis-Eigenanbau für Patienten“ der Arge Canna und des Hanf-Instituts, die in der aktuellen Offline-Phase schon über 20.000 Unterschriften sammeln konnten.

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CSC-Obmann Willi Wallner, Polizisten im CSC, beschlagnahmte Heilpflanzen. Fotos: CSC Salzburg

 

 

2. Parlamentarische Bürgerinitiative „Straffreier Eigenanbau für Patienten“

 

Parlamentarische Bürgerinitiative für die Straffreistellung von Besitz und Erzeugung von Cannabis (-produkten) bei PatientInnen mit entsprechender medizinischer Indikation

Erstunterzeichner ist Patrick Krammer von der Arge Canna.

Bitte unterstützen sie unsere Bemühungen für Hanf als Heilmittel. Mehr dazu hier: Österreich unterschreibt für Hanf als Medizin

AVISO: Diese Initiative kann ab Ende Mai 2017 auf der Webseite des Parlaments elektronisch gezeichnet werden. Näheres in Kürze.

Zum vollen Text der Initiative kommen Sie hier (PDF).

 

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Erstunterzeichner Patrick Klammer, Arge Canna

UPDATE 25. Mai 2017:

Bitte keine Unterschriften mehr einsenden. gehen sie in wenigen Tagen zur Webseite des Parlaments um dort zu unterschreiben.

Hier geht es zum Download des Unterschriftenformulars.

Schicken Sie bitte komplett und korrekt ausgefüllte Unterschriftenlisten an das

Hanf-Institut
Klostermanngasse 16
1230 Wien

autodinafem-amnesia_xxl_autoflowering-06-9961_product_gallery-200x300Dinafem Seeds unterstützt die 2. Cannabis-Bürgerinitiative

Ihre Unterschrift ist uns dank Unterstützung des Samenherstellers Dinafem ein paar hochwertige Hanfsamen wert.

Für jedes zugesandte Unterschriftenformular senden wir Euch 5 Dinafem Amnesia Haze XXL Autoflowering Samen, einer idealen robusten Outdoor-Pflanze für eigene GärtnerInnen-Erstversuche

BONUS: Wenn Sie ein frankiertes Rückkuvert beilegen, bedanken wir uns dafür mit 3 zusätzlichen Amnesia Haze XXL Autoflowering Samen!!!

UPDATE 6. April 2017: Wie haben bereits alle Samen verteilt.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung

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Worum es den HanffreundInnen geht – Hanfpolitische Ansprache vor dem Parlament

Wien, 10. Dezember – Und es hat doch jemand gefilmt. Wir bedanken uns bei Patryk für dieses Video, dass jetzt wieder aufgetaucht ist. Hier die Ansprache von Hanf-Institutsobmann Toni Straka am 19. September um 4:20  vor dem österreichischen Parlament beim Cannabis Social March WIen 2015, an dem knapp 1.000 HanffreundInnen teilnahmen.

Winteraktion: Dinafem-Samen für Ihre Unterschrift bei der 2. Cannabis-Bürgerinitiative

BannerWien, 2. Dezember – Bei unseren Info-Ständen im Sommer konnten wir schon über 20.000 Unterschriften für die 2. Cannabis-Bürgerinitiative für den straffreien Eigenanbau für Cannabis-Patienten sammeln und verteilten dabei einige tausend Hanf-Stecklinge in Wien.

Jetzt geht die bisher grösste Unterschriftenaktion in die Winterphase. Der spanische Samenproduzent Dinafem unterstützt unsere Bemühungen, die 2. Cannabis-Bürgerinitiative zur erfolgreichsten jemals zu machen, mit Samen für Ihre Unterschriften.

Autodinafem-Amnesia_XXL_Autoflowering-06-9961_product_galleryFür jedes Unterschriften-Blatt 5 Amnesia XXL Samen

Im Hanf-Institut warten ab sofort mehrere tausend Amnesia XXL Autoflowering Samen auf fleissige Unterschriftensammler. Laden Sie das Formular (PDF) herunter, sammeln sie Unterschriften, und schicken sie diese an

Hanf-Institut
Klostermanngasse 16 – 18
1230 Wien.

Als Dankeschön senden wir Ihnen für jeden Bogen mit 9 Unterschriften jeweils 5 Amnesia-Samen im Wert von 39 Euro zu.

ACHTUNG: Es wurden bereits alle Samen verteilt.

Die Pflanzen eignen sich ideal für erste Hanfgärtner-Eigenversuche. Amnesia XXL werden zwischen 70 cm und 1,70 Meter hoch und sind sativa-dominant. Weitere Infos zur Sorte gibt es hier.

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Österreich unterschreibt für Hanf als Medizin

IMG_0821Wien, 21. Oktober – Ganz Wien litt im Hochsommer unter unerträglicher Hitze, die die Stadt zum Erliegen brachte.

Ganz Wien? Nein!

Seit der Veröffentlichung des Gesetzestextes für eine Reform des österreichischen Suchtmittelgesetzes, forciert eine – mit jeder Woche wachsende – Gruppe von Hanf-AktivistInnen, die 2. parlamentarische Bürgerinitiative für eine „Freigabe des Eigenanbaus von Cannabis für PatientInnen mit entsprechender medizinischer Indikation.“

2.Cannabis-Bürgerinitiative hat schon über 20.000 Unterschriften gesammelt

Untitled-1Bisher wurden schon über 20.000 Unterschriften“ von HanffreundInnen zwischen 16 und 86 Jahren gesammelt. Die seit einem Jahr laufende Bürgerinitiative wurde von der österreichischen Cannabis-Patientenvertretung Arge Canna initiiert und sammelte laut dem sie unterstützenden Hanf-Institut insgesamt schon über 20.000 Unterschriften in ganz Österreich.

„Bei rund 20.000 Kontakten mit Informationssuchenden – und vielen „Durchschnittsbürgern“, die uns mit ihrem hohen Wissensstand über Hanf als Heilmittel überraschten, ernteten wir 99,95 Prozent Zustimmung“, berichtete Aktivistin Natascha Soufi.

„Ohne Cannabis würde mein Freund nicht mehr leben“

IMG_0775„Bis auf 7 WienerInnen, die den Polizei-Notruf betätigten, weil sie dachten, wir verkaufen Cannabis, hatten wir ausschliesslich positive Kontakte. Am meisten hat uns gefreut, dass mittlerweile sogar schon einige Polizistinnen und Klosterschwestern unsere Initiative unterschrieben“, sagte die Aktivistin, die unermüdlich Unterschriften sammelt, „weil ich einen Freund mit einer tödlichen Krankheit habe, der ohne Cannabis nicht mehr leben würde.“

Als Aufsehen erregender Magnet für die Infostände an stark frequentierten Knotenpunkten erwiesen sich die Hanf-Stecklinge des Unterstützers „Future Clone“, von denen das Hanf-Institut bisher einige tausend Stück an Interessierte verteilte.

„Damit haben wir vom Donauzentrum bis Alt-Erlaa sowie zwischen Reumannplatz und Floridsdorf wohl so einige Ganja-Brückenköpfe in vielen Wohnungen platziert“ freut sich Dr. Viviana Guerra-Serrano vom Hanf-Institut, während sie einer Pensionistin einen schönen Amnesia-Steckling (mit bis zu 27% THC) im Plastikbecher mitgibt.

IMG_0688Nach dem exzellenten Start wollen die Aktivisten auch über den Winter weiter Unterschriften sammeln. „Die 1. Bürgerinitiative wurde trotz 33.000 Unterschriften wurde von der hohen Politik einfach ignoriert. Jetzt wollen wir schon in der Offline-Phase mit 64.000 Unterschriften zur erfolgreichsten parlamentarischen Bürgerinitiative jemals wachsen, ehe die Initiative auf der Webseite des Parlaments auch online unterschrieben werden kann“, gab sich Straka angesichts der bisher fast 100prozentigen Zustimmung der Bevölkerung optimistisch, dieses Ziel auch zu erreichen. „Wie lange will sich die Regierung denn noch einer menschlichen Cannabis-Politik verweigern und damit die Leiden tausender Schmerzpatienten unnötig verlängern“, fragte Straka abschliessend.

Die CSM Wien 2015 Route in Bildern

CSM Sticker_vektor_javítottWien, 17. September – Unsere Route in Bildern. Wenn Cannabis einmal legalisiert ist, werden wir das als High First Class Sightseeing anbieten 🙂

Wir freuen uns auf Euer Kommen und nehmt bitte alle HanffreundInnen mit, die Ihr kennt.

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Versammlung vor dem Museumsquartier ab 13 Uhr

durch die Bellariastrasse geht es zum Ring

durch die Bellariastrasse geht es zum Ring

Sie haben die 1. Cannabis-Bürgrinitiative ignoriert. Jetzt sammeln wir für die 2. Bürgerinitiative Unterschriften

Parlament – Sie haben die 1. Cannabis-Bürgerinitiative ignoriert. Jetzt sammeln wir für die 2. Bürgerinitiative Unterschriften. Mehr als 15.000 habe wir schon.

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ACHTUNG: Wir sammeln während der gesamten Kundgebung Unterschriften für die 2. Cannabis Bürgerinitiative. Bitte geht nicht fort, ehe ihr unterschrieben habt.

 

Beim Rathaus werden wir unsere Wahlempfehlung für eine Million österreichische HanffreundInnen, davon locker 400.000 in Wien, aussprechen.

Beim Rathaus werden wir unsere Wahlempfehlung für eine Million österreichische HanffreundInnen, davon locker 400.000 in Wien, aussprechen.

An der Uni Wien

An der Uni Wien kiffen laut Umfragen 4 von 10 KommilitonInnen

Wann wird in Österreich die erste Cannabis-Aktie an die Börse gehen?

Wann wird in Österreich die erste Cannabis-Aktie an die Börse gehen?

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Entlang des Donaukanals, Wiens bester Partymeile.

Durch die schöne Praterstrasse geht es zum...

Durch die schöne Praterstrasse geht es zum…

...zum Praterstern, der sich seit dieser Aufnahme etwas verändert hat. Damals konnte man aber dort noch Nil-Haschisch-Zigaretten kaufen.

…zum Praterstern, der sich seit dieser Aufnahme etwas verändert hat. Damals konnte man aber dort noch Nil-Haschisch-Zigaretten kaufen.

In der Hauptallee flanierte zuerst der Kaiser, ehe am 1. Mai 1848 erstmals die Sozialisten erstmals dort marschierten. Eine Tradition werden wir dabei fortsetzen: Alle respektierten die Natur und es gab nie Auseinandersetzungen.

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Zur Abschlusskundgebung inklusive Chillen und Party geht es dann auf die Jesuitenwiese. BITTE: RESPECT THE NATURE

19. September: Hanf-Unterschriftensammlung während des Cannabis Social March Wien 2015

CSMFlyerREWien, 16. September 2015 – HanffreundInnen aus Österreich und den Nachbarländern werden beim Cannabis Social March Wien 2015 am kommenden Samstag nicht nur ihren Protest gegen die praxisfremde Suchtmittelgesetzreform zwischen Museumsquartier und dem Prater unüberhörbar zum Ausdruck bringen. Wie das Hanf-Institut am Mittwoch mitteilte, wollen die Organisatoren allen wahlberechtigten TeilnehmerInnen die Möglichkeit geben, aktiv an der Legalisierung von Hanf als Heilmittel mitzuwirken. „Wir haben eine ganze Palette Unterschriftenformulare für die 2. Cannabis-Bürgerinitiative mit dabei und werden die Listen unter den HanffreundInnen während der Demo kreisen lassen. Damit sammeln wie auf einen Schlag wieder ein paar tausend Stimmen mehr für Hanf als Heilmittel“,sagte Toni Straka vom Hanf-Institut.

Die von der Patientenorganisation Arge Canna initiierte und dem Hanf-Institut unterstützte
2. parlamentarische Cannabis-Bürgerinitiative hat das Ziel, den Eigenanbau für Patienten zu entkriminalisieren.

Bisher wurden allein in Wien schon über 15.000 Unterschriften gesammelt. Die Initiatoren wollen aber sichergehen, dass die Politik ihren Wunsch nach straffreier Behandlung mit einem Heilmittel für über 250 Krankheiten nicht erneut wie nach der 1. Cannabis-Bürgerinitiative ignoriert.

„Bei unseren regelmässigen Infoständen in Wien ernten wir 99,95 Prozent Zustimmung zu Hanf als Heilmittel. Wir werden daher dem Parlament im kommenden Jahr gleich 65.000 Offline-Unterschriften überreichen, ehe diese Bürgerinitiative ins Online-Abstimmungsverfahren kommt“, sagte Straka.

Für Cannabis-Patienten ist die Lage nach Ansicht des Hanf-Instituts nach der SMG-Reform nach wie vor unverändert tragisch. „Wer seine Krankheiten oder Schmerzen mit Hanf behandelt, wird auch nach dem 1. Jänner 2016 mit unerwünschten Blaulicht-Besuchen und kostspieligen bürokratischen Verfahren bedroht“, sagte Straka. Dies hinke alles den wissenschaftlichen Erkenntnissen hinterher, denen zufolge Cannabis selbst Krebs heilen kann.

Cannabis Social March 2015

CSMRouteFinalDer Cannabis Social March (CSM) ist die zweite Gross-Demonstration in diesem Jahr für die Entkriminalisierung von über einer Million österreichischer HanffreundInnen.
Die politische Versammlung deren Route einer Wiener Sightseeing-Tour gleicht, beginnt um 13 Uhr vor dem Museumsquartier und führt dann über den Ring mit Ansprachen vor dem Parlament und dem Rathaus via Donaukanal und die Praterstrasse über die Hauptallee, ehe sich die Hanf-BefürworterInnen ab etwa 18 Uhr auf der Jesuitenwiese zur Abschlusskundgebung niederlassen können. Die Wetterprognose ist gut.

Cannabis Social March: HanffreundInnen demonstrieren am 19. September gegen praxisfremde SMG-Reform

CSMFlyerREWien, 8. September 2015 – Das Hanf-Institut lädt die VertreterInnen der Medien anlässlich des Cannabis Social March Wien zu einem Presse-Espresso.

Aus der Sicht des Hanf-Instituts verdient die geplante Reform des Suchtmittelgesetzes die Note „Nicht genügend“, da Cannabis-Patienten weiterhin kriminalisiert werden.

„Es kann nicht sein, dass die österreichische Bundesregierung weiterhin alle wissenschaftlichen Fakten zu einer nebenwirkunsgarmen Heilpflanze ignoriert, die bei über 250 Krankheiten erfolgreich eingesetzt wird“, sagte Toni Straka, Obmann den Hanf-Instituts.

Das Thema Cannabis als Medizin hat in den vergangenen Wochen enorm an Brisanz gewonnen. Im August bestätigte das US-Gesundheitsministerium offiziell, dass Cannabis Krebszellen abtöten kann.

2. Cannabis-Bürgerinitiative

Aufgrund der SMG-Reform, die weiterhin keine Verbesserungen für Cannabis-Patienten bringt, verstärken heimische Cannabis-Aktivisten ihre Bemühungen, die Regierung auf ihren Irrweg in der Cannabis-Politik aufmerksam zu machen. Mittlerweile werden in ganz Österreich Offline-Unterschriften Für die von der Patientenvertretung Arge Canna initiierte und vom Hanf-Institut unterstützte 2. Parlamentarische Bürgerinitiative betreffen den straffreien Eigenanbau für Cannabis-Patienten gesammelt.

„Bei bisher 16 Info-Ständen in Wien haben wir bereits über 10.000 Unterschriften gesammelt“, sagte Straka und betonte, dass die Zustimmungsquote für Cannabis in Wien quer durch alle Altersschichten bei 99,9 Prozent liegt.

„Von weit über 10.000 Besuchern bei unseren Unterschriftensammlungen haben sich bisher exakt sieben Menschen gegen Hanf ausgesprochen“, sagte Viviana Guerra-Serrano vom Hanf-Institut.

„Wir werden die Politik am 19. September hoffentlich unüberhörbar darauf hinweisen, dass der Anti-Cannabis-Kurs der Regierung ein Holzweg ist, der keine Zustimmung mehr findet“, sagte Straka.

Weitere Details zum Cannabis Social March, zu dem fünfstellige Teilnehmerzahlen erwartet werden, werden am 15. September bekanntgegeben.

Wir laden die Vertreter der Medien daher zu einem Presse-Espresso:

Termin: 15. September 2015, 9:30 Uhr
Ort: Cafe Stein (Obergeschoss links), 1090 Wien, Währinger Strasse 6-8

Um Anmeldung per Email an medien@hanfinstitut.at wird gebeten.

Mit freundlichen Grüssen
Toni Straka

AVISO: 17. Info-Stand des Hanf-Instituts bei der U2 Taborstrasse am 10. September

IMG_0719 WIR BITTEN SIE UM IHRE UNTERSCHRIFT FÜR DIE 2. CANNABIS BÜRGERINITIATIVE FÜR LEGALEN HANF-ANBAU FÜR PATIENTENIMG_0867

Wien, 8. September – Das Hanf-Institut stellt am 10. September von 14:30 Uhr bis 19 Uhr bei der U2 Taborstrasse in Wien-Leopoldstadt zum 17. Mal den Info-Tisch auf.

Wie üblich gibt es für Hanf-Interessierte aller Altersstufen ab 18 Jahren wieder Informationen zu Hanf als Heilmittel, Info-Material, Sticker und natürlich Stecklinge für eventuelle Erstversuche am Balkon oder im Garten.

Nachdem das US-Gesundheitsministerium erst Ende August offiziell bestätigte, dass Cannabis Krebszellen abtöten kann, ist es umso dringlicher, dass alle HanffreundInnen mit Ihrer Unterschrift der Bundesregierung mitteilen, was sie über das wissenschaftlich absolut unhaltbare Hanf-Verbot denken, das in diesem Land erstmals von Adolf Hitler eingeführt wurde.

2. Cannabis-Bürgerinitiative liegt zum Unterzeichnen auf

Zudem liegen Unterschriftenlisten für die nächste parlamentarische Bürgerinitiative betreffend den straffreien Eigenanbau von Cannabis für Patienten mit entsprechender medizinischer Indikation auf. Die kann schon ab 16 Jahren unterschrieben werden und erfreut sich sehr reger Beteiligung. Bisher wurden schon über 15.000 Unterschriften gesammelt, weil niemand Kranke unnötig Schmerzen leiden lassen will.

Austrian hemp friends take to the Streets: Cannabis Social March in Vienna on September 19

HANF-INSTITUT

HEMP INSTITUTE AUSTRIA

CSMFlyerRE

Media Release – Cannabis Politics, Events, Protest Rally

Austrian hemp friends take to the Streets: Cannabis Social March in Vienna on September 19

Press conference on September 15

Vienna, September 8, 2015 – Austrian hemp friends and cannabis patients will take to the streets on September 19 in Vienna. The ‚Cannabis Social March‘, organized by the Hanf-Institut  is a protest against the coming reform of Austria’s drug laws that still criminalizes cannabis patients and will declare all hemp users as sick persons.

„The backlash by the government after the second must successful parliamentary citizens initiative for the legalization cannabis is unbearable as it still criminalizes patients“, said Toni Straka, chairman of the Hanf-Institut. „Nobody is sick because s/he consumes cannabis. But many sick persons successfully use cannabis against more than 250 diseases with oftentimes spectacular improvement in their health“, said Straka.

As the Austrian government continues to ignore all scientific facts that make cannabis a universal cure without life threatening side effects, Austrian activists hope that the cannabis rally in Vienna will draw more than 10,000 participants, making it again one of the biggest political protests this year in Austria.

The route of the rally equals a first class Vienna sightseeing tour and weather forecasts point to one of the last sunny summer days on September 19.

The rally will begin at 1 PM at Museumsquartier and wind along the Vienna Ringstrasse towards Vienna’s biggest natural recreational area, the Prater where closing speeches and a party will be held.

Press conference September 15, 9:30 AM

Details of the rally and and the second parliamentary citizens initiative to legalize natural cannabis for patients will be announced at a press conference.

Location: Cafe Stein, 1090 Vienna, Währinger Strasse 6-8

Date and time: September 15, 9:30 AM

S.V.R.P medien@hanfinstitut.at

Hanf-Institut (HI)

For further information please contact

Toni Straka toni.straka@hanfinstitut.at, Tel: +43 676 6966664

AVISO: 16. Info-Stand des Hanf-Instituts beim Donauzentrum am 8. September

CSM FlyerMQWien, 5. September – Das Hanf-Institut stellt am 8. September von 15 Uhr bis 20 Uhr vor dem Donauzentrum zum 16. Mal den Info-Tisch auf.

Wie üblich gibt es für Hanf-Interessierte aller Altersstufen ab 18 Jahren wieder Informationen zu Hanf als Heilmittel, Info-Material, Sticker und natürlich Stecklinge für eventuelle Erstversuche am Balkon oder im Garten.

Nachdem das US-Gesundheitsministerium erst Ende August offiziell bestätigte, dass Cannabis Krebszellen abtöten kann, ist es umso dringlicher, dass alle HanffreundInnen mit Ihrer Unterschrift der Bundesregierung mitteilen, was sie vom wissenschaftlich absolut unhaltbaren Hanf-Verbot, das in diesem Land erstmals von Adolf Hitler eingeführt wurde.

2. Cannabis-Bürgerinitiative liegt zum Unterzeichnen auf

Zudem liegen Unterschriftenlisten für die nächste parlamentarische Bürgerinitiative betreffend den straffreien Eigenanbau von Cannabis für Patienten mit entsprechender medizinischer Indikation auf. Die kann schon ab 16 Jahren unterschrieben werden und erfreut sich sehr reger Beteiligung. Bisher wurden schon über 15.000 Unterschriften gesammelt, weil niemand Kranke unnötig Schmerzen leiden lassen will.

2. Update zum CSM 2015 am 19. September – Endgültige Route

CSM FlyerMQWien, 4. September –  Die heute mit der Landespolizeidirektion Wien vereinbarte Strecke des CSM 2015 wird von allen HanffreundInnen zwischen 18 und 88 leicht zu bewältigen sein.

Aufgrund 3 weiterer Grossveranstaltungen am 19. September versammeln sich die HanffreundInnen ab 13 Uhr auf der Zweierlinie vor dem Museumsquartier.

Der Abmarsch beginnt um 15 Uhr und führt über die folgende, 6,2 Kilometer lange Route bis in den Prater und hat damit schon fast klassischen Wiener Sightseeing-Tour Charakter.

Museumsplatz (MQ) – Bellariastrasse – Burgring – Universitätsring – Franz-Josefs-Kai – Aspernbrücke – Praterstrasse – Praterstern – Prater Hauptallee – Rotundenallee – Jesuitenwiese/Arenawiese
CSMRouteFinal

HanffreundInnen demonstrieren auf der schönsten Wiener Sightseeing-Route: Museumsquartier – Burgring – Parlament – Rathaus – Donaukanal – Praterstrasse – Praterstern – Hauptallee. Zum Vergrössern klicken.

Der Ablauf ist wie folgt geplant:
  • 13:00 Versammlung: Musik, Moderation, Ansprachen
  • 15:30 Abmarsch
  • 16:00 Parlament: Ansprachen
  • 16:45 Rathaus: Ansprachen
  • 18:00 bis 22:00 Jesuitenwiese: Musik, Moderation, Ansprachen

Dem bisherigen Stand zufolge wird die Wagenkolonne aus über 10 Fahrzeugen bestehen. Fettdruck bedeutet Fixstarter

  1. Hanf-Institut LKW Zug

  2. CSC/D-AG-Patienten LKW Zug/Tieflader

  3. Arge Canna, Mercedes Sprinter oder Oldtimer

  4. LKW

  5. Getränke LKW

  6. Medijuana

  7. LKW 12-Tonner

  8. LKW

  9. Getränke LKW

  10. Unimog

  11. 3,5 Tonner

  12. 3,5 Tonner

Musikalisch stehen bisher Reggae, Trance und alles was die jeweiligen Aktivisten passend finden fest. Da wir einen hohen Anteil reiferer Teilnehmer erwarten, wird es nicht nur 160 BpM geben.

Am Lead-Wagen werden die Dub Club MCs Gü-Mix und Sugar B. dafür sorgen, dass vom Anfang beim MQ bis zum Schluss auf der Jesuitenwiese allerhöchste Stimmung garantiert ist.
Der CSC-Wagen wird von Fab Ians Team bespielt.

Flyer/Sticker:

können ab sofort bestellt/abgeholt werden. Wiener bitte nach Anruf abholen. Bundesländer: bitte Mail mit Postadresse und Angaben, wo Ihr flyern könnt.

Hanfgasse:

Wir haben für die Jesuitenwiese 20 Aktivisten-Stände mit jeweils maximal 3 mal 3 Meter angemeldet. Es sind noch Plätze zu vergeben.

Koordination:

Ab sofort übernimmt Viviana Guerra-Serrano die Koordination aller Aktivitäten rund um die Jesuitenwiese und die dortigen Aufbauten.
Wir wünschen allen einen schönen 19. September
CSMFlyerRE

AVISO: 14. Info-Stand des Hanf-Instituts bei der U6 Floridsdorf am 1. September

IMG_0792Wien, 31. August – Das Hanf-Institut stellt am 1. September von 15 Uhr bis 20 Uhr bei der U6 Station Floridsdorf zum 14. Mal den Info-Tisch auf.

Wie üblich gibt es für Hanf-Interessierte aller Altersstufen ab 18 Jahren wieder Informationen zu Hanf als Heilmittel, Info-Material, Sticker und natürlich Stecklinge für eventuelle Erstversuche am Balkon oder im Garten.

2. Cannabis-Bürgerinitiative liegt zum Unterzeichnen auf

Zudem liegen Unterschriftenlisten für die nächste parlamentarische Bürgerinitiative betreffend den straffreien Eigenanbau von Cannabis für Patienten mit entsprechender medizinischer Indikation auf. Die kann schon ab 16 Jahren unterschrieben werden und erfreut sich sehr reger Beteiligung. Bisher wurden schon über 10.000 Unterschriften gesammelt, weil niemand Kranke unnötig Schmerzen leiden lassen will.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Video: Unser Info-Stand bei der U3 Ottakring am 26. August

Wien, 27. Juli – Beim 13. Info-Stand des Hanf-Instituts am 26. August sammelten wir beim Ein-/Ausgang der U3 Ottakring wieder über 200 Unterschriften für die 2. Cannabis-Bürgerinitiative der Arge Canna und des Hanf-Instituts betreffen den straffreien Eigenanbau für Cannabis-Patienten.

In einem waren sich alle Stand-Besucher einig. An diesem Tag hatten wir das beste Gemüse auf dem Markt.

1. Update zum CSM 2015 Wien am 19. September

Wien, 26. August 2015 – Die Vorbereitungen für den Cannabis Social March 2015 am 19. September in Wien laufen auf Hochtouren.

Aufgrund des bisherigen Gesetzesentwurfs für eine Reform des Suchtmittelgesetzes (SMG) ist es notwendig, dass wir ein Zeichen gegen diesen praxisfernen Entwurf, der ab 1. Jänner 2016 alle, die Hanf konsumieren, als „Hanf-Kranke“ deklariert.

Die kommende Reform klammert völlig den wissenschaftlich bewiesenen Umstand aus, dass Cannabis bei mehr als 250 Krankheiten das Heilmittel erster Wahl mit den vergeichsweise geringsten Nebenwirkungen ist. Erst am vergangenen Wochenende haben US-Behörden eingestanden, dass Cannabis durchaus heilende Wirkung bei Krebs haben kann.

Auf Basis der Zahlen aus Colorado ist in Österreich bei einer Legalisierung mit rund 200.000 Cannabis-Patienten zu rechnen.

Dazu werden wir darauf aufmerksam machen, dass die Legalisierung das österreichische Budget schon im ersten Jahr mit rund 500 Millionen Euro durch Einsparungen in der Strafverfolgung und Steuereinnahmen durch regulierten Verkauf entlasten könnte. Uns ist kein anderes politisches Thema bekannt, wo soviel durch eine einzige Massnahme in die leeren Staatskassen hereingespült werden könnte. Bisher haben wir noch keinen Widerspruch gehört, wenn wir annehmen, dass alle HanffreundInnen gerne etwas Steuern im Gegenzug für ihre Entkriminalisierung zahlen möchten.

Alle Erfahrungen aus Colorado zeigen, dass alle Befürchtungen der Hanf-Gegner nicht eingetroffen sind. Ganz im Gegenteil: In Colorado sprudeln die Steuereinnahmen (die dem Bildungssystem zugute kommen), während die Kriminalität deutlich zurückgegangen ist.

Das wollen wir auch für Österreich erreichen.

Hier die ersten Highlights:

Route:

Die angemeldete Route führt uns vom Europaplatz 8,3 kurze Kilometer durch die Wiener Innenstadt bis in den Prater. Das ist die Anmeldung bei der Wiener Versammlungsbehörde.

Museumsquartier – Bellariastrasse – Dr. Karl-Renner-Ring – Universitätsring – Schottenring – Franz-Josefs-Kai – Schwedenplatz – Aspernbrücke – Aspernbrückengasse – Praterstrasse – Hauptallee – Rotundenallee – Jesuitenwiese/Arenawiese

Der bisherigen Planung zufolge fängt die Versammlung um 12 Uhr am Europaplatz an. Mittlerweile umfasst die Kolonne der hoffentlich grössten Pro-Cannabis-Demo in Österreich 10 Autos mit Musik.

Zielgruppe:

Da wir bei unseren bisher insgesamt 13 Informationsständen in Wien seit Juli erfreut feststellen, dass die Mehrheit der mittlerweile über 10.000 Unterzeichner der 2. Cannabis-Bürgerinitiative betreffend den straffreien Eigenanbau von Cannabis für Patienten eher über als unter 40 Jahre alt ist, stellen wir ein entsprechendes Musikangebot auf die Beine. Derzeit laufen Gespräche mit einem jungen Austro-Popper und einem österreichischen Hanf-Veteranen bezüglich der Abschlussveranstaltung im Prater. Auch mit anderen Künstlern laufen Gespräche.

Es sollen alle HanffreundInnen von 18 bis 98 angesprochen werden. Selbstverständlich werden Djs für die enstprechende Beschallung für alle sorgen.

Bisher ernten wir für den CSM 2015 fast 100 Prozent positiven Zuspruch bei unseren Infoständen. Es erscheint durchaus möglich, dass wir die Serie wachsender Beteiligung bei den Wiener Hanf-Demos auch mit dem CSM 2015 fortsetzen. Dank der laufenden Mundpropaganda, weiteren Infoständen und Flyern ab kommender Woche sollten bei gutem Wetter wieder mehr als 10.000 HanffreundInnen auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

Ablauf:

12 Uhr: Versammlung der Teilnehmer, polititische Ansprachen mit musikalischer Untermalung und Moderation durch….

14 Uhr: Abmarsch über die Mariahilfer Strasse und 2er-Linie zum Justizpalast.

15 Uhr: 1. Ansprache vor dem Justizpalast.

15:30 Uhr: 2. Ansprache vor dem Parlament.

16 Uhr: 3. Ansprache vor dem Wiener Rathaus.

18 Uhr: Eintreffen auf der Jesuitenwiese/Arenawiese im Prater. Ansprachen zum 1. Medical Cannabis Day Österreich. Unterschriftensammlung für die 2. Cannabis-Bürgerinitiative.

Wir haben um eine Ausnahmegenehmigung angesucht, damit wir unser politisches Anliegen bis 23 Uhr ausreichend diskutieren können. Damit soll diese Veranstaltung auch zur grössten Podiumsdiskussion des laufenden Jahres werden.

Nachdem die Behörden den Hanfwandertag 2015 fast um 19 Uhr vorzeitig beenden wollten, weil sie meinten, es sei zuviel Party und zuwenig politische Demonstration, werden wir darauf achten, diesmal den politischen Charakter der Veranstaltung, die sich für die Entkriminalisierung von einer Million österreichischer HanffreundInnen einsetzt, aufrechtzuerhalten.

Bitte helft dabei mit, indem ihr etwa Transparente malt oder sonstwie optisch und akustisch auf unser Anliegen aufmerksam macht. Alle teilnehmenden Fahrzeuge MÜSSEN mit politischen Statements dekoriert werden. Wir bieten hierbei Hilfe an, damit wir möglichst viele Argumente für die Legalisierung präsentieren können.

Sponsoring/Hilfe:

Als nicht-kommerzielle Veranstaltung erheben wir keine fixen Sponsoring-Beiträge.

Wir stellen nur eine Frage: Was ist euch die Legalisierung wert?

Geld brauchen wir aber trotzdem. Eine Bühne im Prater wird rund € 15.000 kosten. Insgesamt rechnen wir mit Kosten von € 42.000.

Ein modularer Aufbau des CSM 2015 garantiert, dass der Marsch stattfindet.

Wie gut es wird, hängt aber natürlich von den Sponsoren ab.

Unsere Liste von bisher rund 35 Unterstützern besteht bisher hauptsächlich aus Aktivisten-Organisationen.

Wir sprechen hier alle Aktivisten an, dass sie bitte alle HanffreundInnen für den CSM 2015 mobilisieren. Bei der Pro-Hanf-Stimmung, die wir österreichweit feststellen, sollte eine neuerliche Rekordbeteiligung von mehr als 12.000 HanffreundInnen möglich sein.

Alle Unternehmen der Hanfbranche sind herzlich eingeladen, sich an den Kosten für Europas bisher grösste Hanf-Demo zu beteiligen.

Was wir noch suchen:

  • Hanf-Food-Catering

  • Unternehmen und Organisationen, die sich aktiv an der Bewerbung des CSM beteiligen. Ab 31. August haben wir Plakate und Flyer zum Aufhängen und Verteilen.

  • Sponsoren, die sich mit weiteren Fahrzeugen, Soundsystemen und sonstigen aufsehenerregenden Aktionen beteiligen.

  • Promis, die sich aus der Deckung wagen.

  • Bei der Organisation eines Sattelschleppers inklusive Musik und Deko helfen wir gerne. Je 15-Meter-Truck sind dafür rund € 4.000 zu veranschlagen.

  • Für alle, die keinen ganzen Wagen stemmen können, wird das Hanf-Institut wieder wie beim Hanfwandertag im vergangenen Mai Werbemöglichkeiten bieten. Pro Quadratmeter sind € 150 fällig. Ein LKW hat rund 26 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

  • Flyergirls und Unterschriftensammler für den Marsch. SpendensammlerInnen erhalten 25 Prozent der Einnahmen.

  • Politiker, die sich für die Legalisierung einsetzen.

  • Cannabis-Patienten, die bei der Diskussion im Prater das Mikrofon ergreifen wollen, um über ihre eigenen Erfahrungen mit Hanf als Heilmittel berichten wollen.

Alle Infos findet ihr hier: Cannabis Social March 2015

Bitte mailt all Eure Fragen zum CSM an: csm2015@hanfinstitut.at