WHO empfiehlt leichteren Zugang zu Cannabis

Wien, 1. Februar 2019 – Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt den Mitgliedsländern der Vereinten Nationen einen leichteren Zugang zu Cannabis als Medizin durch eine Reklassifizierung von Cannabis aus der Kategorie 4 in die Kategorie 1, geht aus einem dem Fachmedium mjbizdaily.com vorliegenden Schreiben der WHO hervor.
„Eine derartige Einstufung von Cannabis und Cannabisprodukten würde natürliche Cannabisprodukte leichter verschreibbar machen. Medizinalhanf ist bereits in rund 40 Ländern legal“, kommentierte Hanf-Institutsvorstand Toni Straka die Empfehlung der WHO.
Dem Bericht zufolge wird die Löschung von Cannabis aus der Kategorie 4 empfohlen. Auch der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) – bisher in der Kategorie 3 – soll in die Kategoerie 1 verschoben werden, womit offiziell anerkannt würde, dass Hanf nicht abhängig macht.
Ursprünglich hätte Cannabis schon bei der letzten UN-Drogenkonferenz im vergangenen Dezember neu eingestuft werden sollen. Dieses Vorhaben wurde aber in letzte Minute aus undurchsichtigen Gründen von der Tagesordnung gestrichen und auf März 2019 verschoben.
Mit dem nun vorliegenden Schreiben ist aber nicht mehr mit einer Neueinstufung im laufenden Jahr zu rechnen, da die Mitgliedsländer berechtigt sind, ihre Bedenken in die Diskussion einfliessen zu lassen. „Somit wird es wohl ein weiteres Jahr dauern, bis der grosse Irrtum bei der Einstufung von Cannabis dann endlich nach 59 Jahren ein Ende findet“, sagte Straka.

CBD-Produkte unbedenklich

Die WHO bekräftigte in dem Schreiben, dass Cannabidiol (CBD) und Präparate daraus keinerlei Kontrolle unterliegen, nachdem CBD im Juni als unbedenklich eingestuft wurde. „Reines CBD und Produkte daraus mit weniger als 0,2% THC-Gehalt werden in keiner Weise in die Drogenkonventionen aufgenommen“, hiess es.
Die Intentionen der WHO widersprechen damit komplett dem Kurs der österreichischen Cannabis-Politik, die mit jüngsten Erlässen zum Verkauf von CBD-Produkten der boomenden Branche einen Prügel in den Weg legte.

Hier das Papier der WHO als PDF19-01-24_unsg-letter-ecdd41-recommendations-cannabis

Ein Gedanke zu „WHO empfiehlt leichteren Zugang zu Cannabis

  1. Klarname Pflicht

    In immer mehr ländern wird cannabis freigegeben,weil sie endlich erkannt haben dass cannabis nichts schlechtes ist, sondern ein natürliches heil und entspannungsmittel.
    Sonst nichts.
    Aber wie es halt so ist…zurückgebliebenes österreich fährt weiter auf der mittelalter-schiene.
    Wenn ich mir ansehe, was in unserer politik so vorgeht, bin ich überzeugt davon, dass österreich als letzes land übrig bleiben wird, welches den konsum einer völlig harmlosen pflanze künstlich kriminalisiert, weil es der meinung ist, es wäre richtig, die bürger durch völlig unnötige verfolgung und bestrafung in den totalen finanziellen und gesellschaftlichen ruin zu treiben.
    Also kann bald die ganze welt die vorteile von cannabis nutzen und geniessen, nur die österreicher werden weiterhin verklemmt und verkrampft ihrer stressigen arbeit nachgehen und sich am abend die birne mit alk wegblasen bis zur besinnungslosigkeit.
    Weil anders hält mans ja kaum mehr aus.
    Übrigens ist stress nachweislich schlecht für die gesundheit.
    Interessiert das jemanden?
    Nein. Es würde ja die einnahmen des finanzministers schmälern.
    Geht ja wohl gar nicht.
    Daher wird dagegen auch nichts gemacht.
    Und Argumente wie, cannabis würde psychische schäden verursachen sind vollkommen haltlos.
    Diese entstehen bestimmt.
    Weil sich jeder harmlose cannabis konsument aus angst vor kriminalisierung und verfolgung fürchten muss.
    Daher verursacht nicht cannabis psychische schäden, sondern die unnötige verfolgung und kriminalisierung davon.
    Obwohl er mit dem genuss von cannabis niemandem schadet.
    Höchstens sich selbst, wenn er es in einem joint raucht.
    Aber das sollte wohl jedem selbst überlassen bleiben.
    Es gibt ja auch alternativen.
    Aber da der finanzminister kein geld für ein harmloses naturprodukt bekommt, holt man sich eben das geld durch krmininalisierung und verfolgung auf kosten des harmlosen kiffers.
    Hauptsache die arbeitsleistung stimmt jeden tag, und ganz wichtig: schön brav nebenwirkungsreiches gift aus der apotheke einschmeissen wenns mal wehtut und es einem mit 60 richtig dreckig geht.
    Aber das ist schon ok so. War ja ein gutes leben mit viel arbeitsleistung und keiner erholung und keinem spass. Für den finanzminister und die pharma industrie. Die sind euch ausnahmsweise nicht böse für eine lebenslange verklemmte verkrampfte lebenseinstellung.

    Bravo österreich!

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