Archiv der Kategorie: Cannabis

1. österreichischer „Hallo Hanf“ Nutzhanfkongress am 19. und 20. Jänner

Pörtschach, 7. Jänner 2018 – In Pörtschach findet am 19. und 20. Jänner der „Hallo Hanf“ Nutzhanfkongress statt.

Aus dem Programm:

Nutzhanf wird nachweislich seit ca. 7000 Jahren kultiviert und genutzt; er spielte in allen Lebensbereichen eine wichtige Rolle. Ob als Lebensmittel, Kleidung oder  Baustoff  – diese Pflanze ist ein wertvoller Bodenverbesserer, Energie- und Papierlieferant.

Der Zweck dieses Kongresses soll sein diese unglaublichen Vorteile in regionalen Kreisläufen wieder zu etablieren.

So werden die Themen regionaler Anbau, regionale Verarbeitung und die regionale Nutzung in diesen beiden Tagen von ausgewiesenen Experten ausführlich dargestellt und Zukunftschancen für Landwirtschaft und Verbraucher in unserer Region aufgezeigt.

Finde heraus – was du alles aus Nutzhanf machen und in dein Leben integrieren kannst und wie regionale Kreisläufe funktionieren können. Vom Anbau über die Ernte bis hin zur Verarbeitung und Verwendung.

Weitere Informationen und Tickets finden Sie auf der Webseite von HalloHanf

Strengere Regulierung von CBD-Produkten ab 1. Jänner 2019

Wien, 9. Dezember 2018 – Das österreichische Gesundheitsministerium wird per Erlass CBD-Produkte ab 1. Jänner strenger regulieren und den Verkauf von CBD-Blüten einschränken. Hier der Erlass im Original:

Der Erlass des Gesundheitsministeriums

Auch der Verkauf von CBD-Blüten wird ab 1. Jänner 2019 stenger reguliert, da hier der Jugend- und Nichtraucherschutz ansetzt. Zukünftig muss das Alter der Konsumenten verifiziert werden und Online-Verkäufe werden: ganz verboten.

CBD-Blüten unterliegen dem TNRSG (Tabak und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetz)

Es ist nicht zulässig Tabak- oder Nikotinhältige Produkte mit CBD „anzureichern“. Hanfblüten mit einem kombinierten THC-Gehalt von unter 0,3 % (THC und THC-A) dürfen weiterhin gehandelt werden, solange die Bestimmungen des TNRSG eingehalten werden (im Wesentlichen: Warnhinweise auf den Verpackungen, kein Versand/Zustellung an Endkunden, kein Verkauf an Jugendliche unter 18 Jahren ab dem 1. 1. 2019)

Basteln an Österreichs neuen Cannabis-Regelungen: Der Patient muss im Mittelpunkt der Reform stehen

Wien, 20. November 2018 – Auf hohem Niveau verbleibende Cannabis-Strafanzeigen im laufenden Jahr und eine erstmals schärfere Vorgangsweise der Exekutive bei der Hanffachmesse Cultiva lassen in Österreich nichts Gutes für die von der Regierung angekündigte Reform des Suchtmittelgesetzes (SMG) erahnen.

Doch ob die Regierung bei dieser Reform angesichts des zu erwartenden Schwenks der Weltgesundheitsorganisation WHO in punkto Cannabis überhaupt noch einen Rückschritt machen kann, ist fraglich.

Die noch ausstehende angekündigte Review der WHO lässt das Hanf-Institut eine weitere Aufweichung, aber wohl noch keine Empfehlung zur Legalisierung von Cannabis erwarten. Immerhin gab die Organisation, die jahrzehntelang für die Verfolgung von Cannabis-Konsumenten verantwortlich war, 2017 zu, dass die Prohibition Millionen Menschen als Kriminelle diskriminierte.

Eine erste Pre-Review von Cannabis im vergangenen Juli ebnete zumindest für das schmerzstillende und Muskel entspannende Cannabinoid Cannabidiol (CBD) den Weg. CBD wird seither als unbedenklich angesehen, womit weitere Erleichterungen im Umgang damit abzusehen sind.

Während die Liste der Staaten, die Cannabis entkriminalisiert oder legalisiert, mittlerweile fast wöchentlich länger wird – jüngste Beispiele sind Mexiko, Norwegen und Thailand – ist noch offen, welchen Bericht die rechtskonservative Gesundheitsministerin Beate Klein-Hartinger zur Frage des Verkaufs von Cannabisblüten in den Apotheken vorlegen wird.

Bisher hatte sich das Gesundheitsministerium Augen und Ohren vor allen neuen und alten Erkenntnissen zu Cannabis als Heilpflanze zugehalten, obwohl mittlerweile über 18.000 positive Studien Beweis für die Heilkraft von Hanf sind.

Nachdem mittlerweile immer mehr Branchen von den Apothekern bis zu den Trafikanten im Geschäft mit dem Hanf mitmischen wollen, sollte die Reform der österreichischen Cannabis-Regelungen aber primär auf die Bedürfnisse der PatientInnen und KonsumentInnen abgestimmt werden.

Deutsches Modell ist realitätsfern

Im Grund liegt Gefahr im Verzug vor, wenn kranken Menschen ein natürliches und nebenwirkungsarmes Heilmittel wider besseren wissenschaftlichen Wissens vorenthalten wird.

Doch welchen Weg sollte Österreich gehen?

Anhaltende Probleme bei der PatientInnen-Versorgung mit Cannabisblütenin Deutschland und rund dreimal so hohe Preise wie am Schwarzmarkt zeigen, dass das deutsche Cannabis-Gesetz sicher nicht das optimale Modell ist. In Deutschland kostet ein Gramm aus der Apotheke bis zu 25 Euro.

Aussserdem nimmt das Gesetz keine Rücksicht auf die für PatientInnen unverzichtbaren Cannabis-Konzentrate.

In den zuständigen Amtsstuben der Republik dürfte an einem Modell gearbeitet werden, in dem THC-hältige Blüten über Apotheken abgegeben werden sollen. Bei CBD-Produkten ist einerseits der Verkauf von Blüten in Trafiken zu erwarten. Andererseits bleibt die Hoffnung, dass CBD als ‚Novel Food‘ eingestuft wird und damit künftig dem Lebensmittelgesetz unterliegt.

Pflanze, nicht Chemikalie

Das Hanf-Institut verweist weiterhin auf den wichtigsten Punkt, der im Mittelpunkt der Reformen stehen sollte: Cannabis ist eine von 28.000 natürlichen Heilpflanzen und sollte dementsprechend reguliert werden. Eine Überregulierung wie in Kalifornien führte nur dazu, dass der preisgünstigere Schwarzmarkt mit all seinen Qualitätsproblemen, unverändert weiter floriert. Ein österreichisches Modell muss auch den Eigenanbau, der in diesem Land zur EU-weit besten durchschnittlichen Qualität geführt hat, berücksichtigen. Denn immer noch wird das Gemüse aus dem eigenen Garten am besten gehegt und gepflegt.

Ein Patient erzählt: Prostatakrebs mit Cannabis-Öl geheilt

Wien, 3. Oktober 2018 – Martin Winkler ist der erste Österreicher, der seinen Prostatakrebs dokumentiert mit Cannabis-Öl heilte. Das Hanf-Institut  berichtete darüber. In diesem Interview erzählt Martin über seinen erfolgreichen Kampf gegen den Krebs, nachdem ihm die Ärzte vor zwei Jahren nur noch 6 Monate Lebenerwartung gegeben hatten. Dem Hanf-Institut sind mittlerweile mehrere Fälle bekannt, wo Prostatakrebs-Erkrankte gute Erfolge mit Cannabis-Konzentraten erzielen.

Österreich bastelt neue Cannabis-Regelungen – Solo-Rückschritt wird kaum möglich sein

Wien, 14. September 2018 – Die österreichische Regierung schreckte bald nach ihrer Konstituierung mit der Ankündigung eines Verkaufsverbots für Hanfsamen und Stecklinge auf. Damit wäre Österreich das einzige Land weltweit, in dem bei der Cannabis-Liberalisierung der Rückwärtsgang eingelegt wird. Wir beleuchten, ob und wie so ein Rückschritt überhaupt möglich ist und welche Alternativen es gibt.

Historisch hat Medical Cannabis eine lange Tradition in Österreich. Schon Kaiserin Maria Theresias Leibarzt Gerard van Swieten verschrieb der 16-fachen Mutter eine Cannabis-Tinktur für Schmerzen „und allgemeine Leiden aller Art“. Vor rund 100 Jahren gab es in Österreich Zigaretten mit Haschisch zu kaufen, die damals türkische Zigarette genannt wurden. In der Monarchie war Österreich-Ungarn nach Russland der zweitgrösste Produzent von Nutzhanf im Gebiet des früheren Siebenbürgen.

Erst 1958 wurde die Cannabis-Produktion und die Nutzung der Pflanze generell gesetzlich untersagt.

Diese Phase, in der leider auch viel Wissen über die wohl vielfältigst verwendbare Pflanze überhaupt verloren ging, endete erst 1995 mit dem EU-Beitritt Österreichs. Ab diesem Zeitpunkt war der Anbau von Nutzhanf aufgrund der übergeordneten EU-Regelungen wieder legal.

Den Grund dafür lieferte die Besonderheit der Pflanze, dass sie erst in der Blüte beginnt, das psychoaktive Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC) auszubilden – und nur dieser Wirkstoff bzw. seine Vorläufer THCA (THC-Säure) wurden illegalisiert, damit der Anbau von Nutzhanf – Cannabis ruderalis – wieder möglich wurde. Dies schuf die Grundlage für den Verkauf von zuerst Samen und dann auch Hanfstecklingen.

Schon bald eröffneten die ersten Hanfshops, die Samen und Gerätschaft zum Anbau verkauften. Da Samen kein THC enthalten und Pflanzenlampen für alle möglichen Pflanzen verwendbar sind, überstanden die Pioniere die damalige Verfolgung durch Justiz und Exekutive mit gerichtlichen Blessuren, konnten aber ihre Geschäfte fortsetzen und legten damit den Grundstein für den seither ungebrochenen Cannabis-Boom. Zurzeit wandern etwa 300.000 Stecklinge und wohl ebensoviele Hanfsamen pro Monat in Österreich über die Ladentheken, schätzt das Hanf-Institut.

Die grosse Erleichterung und damit ein Ende der behördlichen Verfolgung kam mit der Novelle des Suchtmittelgesetzes (SMG) 2008, mit dem vorherige Unsicherheiten bezüglich des Verkaufs von Stecklingen ausgeräumt wurden. Seither betont das SMG den Vorsatz der „Suchtmittelgewinnung“, die aber der aktuellen Rechtssprechung zufolge erst bei der Trennung der Blüten vom Stamm verwirklicht wird.

Seither boomt auch die Hanfbranche in Österreich. Aus einer Handvoll von Hanfshops entwickelte sich mittlerweile ein flächendeckendes Netz, das sich bis in kleine Dörfer erstreckt. Eine mittlerweilige dreistellige Zahl von Equipment- und Stecklingsfachgeschäften beschäftigt eine vierstellige Zahl von Mitarbeitern.

Vom Hippie-Kraut zur Heilpflanze

Die Wiederentdeckung von Hanf als Heilpflanze führte vor allem in den vergangenen drei Jahren zu einer deutlichen Veränderung der stark wachsenden Käuferschicht. Shop-Betreiber berichten unisono, dass sich ihre Kundschaft demografisch nicht mehr isolieren lässt und vom Anwalt über den Pensionisten bis zu Müttern reicht. Das einstige ‚Hippie-Kraut‘ wird zunehmend wegen seiner gesundheitlichen Aspekte nachgesucht.

Dazu trug auch die Entdeckung von Cannabidiol (CBD) bei. Diesem Cannabinoid werden noch mehr gesundheitlich vorteilhafte Wirkungen als THC zugeordnet. In Österreich tauchte CBD erstmals bei der Hanfmesse Cultiva in Form von CBD-Öl auf, das aufgrund eines THC-Gehalts von unter 0,3 Prozent legal ist.

CBD-Regulierung

CBD wurde im Rahmen der SMG-Novelle von der Vorgängerregierung am 1. November 2017 erstmals reguliert. Seither ist der Verkauf von CBD-dominanten Blüten und Produkten aus CBD so geregelt, dass sie als Aromatherapie erhältlich sind.

Dies führt derzeit zu einem Boom an Anbietern. Kaum eine Woche, in der nicht ein neuer, auf CBD- und andere Hanfprodukte spezialisiertes Geschäft aufsperrt.

Doch die aktuelle österreichische Regierung sorgte mit der Ankündigung eines neuerlichen Verkaufsverbots von Hanfsamen und Stecklingen für Aufruhr bei Konsumenten und Händlern.

Entgegen aller internationaler Trends – weltweit und vor allem in Europa liberalisieren mehrere Dutzend Staaten medizinisches Cannabis für PatientInnen, jüngste Beispiele sind Luxemburg, Malta und Norwegen – wäre dies ein Rückschritt, der nur zur Stärkung des Schwarzmarkts führen würde. In Österreich wären davon rund eine Million Menschen betroffen.

„Österreich hat mit der aktuellen Gesetzeslage den Schwarzmarkt mit all seinen Nachteilen wie Verunreinigungen et cetera erfolgreich eingedämmt. Statt vom unbekannten profitorientierten Dealer versorgt sich der überwiegende Teil der HanffreundInnen und PatientInnen bei einem Freund mit grünem Daumen. Damit ist wohl die effektivste Qualitätskontrolle garantiert“, kommentiert Hanf-Institutsvorstand Toni Straka den status quo.

Ein Blick in jene Länder, wo Cannabis als Heil- und zum Teil auch als Genussmittel legalisiert wurde, zeigt ausschliesslich Verbesserungen bei Kennzahlen wie etwa dem sinkenden Anteil jugendlicher Konsumenten, einem Rückgang der Drogenkriminalität, sprudelnden Steuereinnahmen und sinkendem Alkoholkonsum.

Wie geht es weiter?

Der einstimmige Beschluss des Parlaments, dass Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein bis 1. Jänner 2019 die Zulassung von Cannabis in den Apotheken prüfen muss, lässt die Branche spekulieren, wie es weiter geht.

Harry Schubert, Gründer der Cultiva-Hanfmesse und des Bushdoctor, die am 12. Oktober bereits zum elften Mal ihre Pforten in der Pyramide Vösendorf öffnen wird, glaubt, dass es schwierig wird, bis Jänner einen umfassenden Bericht zusammenzustellen. „Das sind plakative Forderungen und der Nutzhanf wird sich aufgrund der EU-Regelungen nicht verbieten lassen“, sagte Schubert. Er glaubt, dass sich Österreich (am nicht funktionierenden) Modell Deutschlands orientieren wird.

Wie weit dies möglich ist, bleibt angesichts der mittlerweile unüberschaubaren Vielfalt von Cannabis-Sorten und den daraus herstellbaren Konsumationsformen offen. In Deutschland positionieren sich einstweilen die Pharma-Giganten für das Zukunftsbusiness Cannabis.

UN evaluiert Cannabis erstmals seit fast 60 Jahren

Die Gesundheitsministerin wird generell auf internationale Veränderungen Bedacht nehmen müssen. Die UN haben für November die erste Neubewertung von Cannabis angekündigt. Nachdem eine Evaluierung von CBD zu dem Resultat kam, dass dieses Cannabinoid ‚unbedenklich‘, bestehen berechtigte Hoffnungen, dass im November auch die Dämonisierung von Cannabis ein Ende haben könnte. Diese Einschätzung kann sich auf mittlerweile weit über 17.000 medizinische Studien zu Cannabis stützen, die samt und sonders positiv sind.

CBD als ‚Novel Food‘

Auch Schubert sieht Cannabis, eine von rund 28.000 Heilpflanzen, im SMG falsch angesiedelt. Er schätzt, dass sich hier im Rahmen der für 2019 geplanten grossen Strafrechtsreform etwas tun wird. Sollten sich die aktuellen Gerüchte bestätigen, plant Österreich zunächst die Einstufung von CBD als ‚Novel Food‘. Damit unterläge CBD dem Lebensmittelgesetz. Derzeit sind CBD-Blüten ausserdem als landwirtschaftliches Urprodukt kategorisiert, während CBD-Produkte ungeregelt sind.

Ähnliches erhoffen sich Aktivisten auf für THC und die Pflanze insgesamt. „Hanföl ist schon jetzt im Lebensmittelgesetz geregelt. Das sollte für die gesamte Pflanze gelten, die nachweislich bei richtiger Anwendung unschädlich ist“, sagte Straka und ergänzte, „dass doch niemand im Ernst etwas dagegen haben kann, wenn man sich die Gesundheit am Fensterbankl anbaut.“

Grösstes Wachtsumssegment in der Branche sind seit einiger Zeit Senioren, die sich über die Heilpflanze Cannabis informiert haben und diese als Alternative zu herkömmlichen medikamentösen Therapien einsetzen.

Bushdoctor-Boss Schubert erhofft sich eine pragmatische Lösung, die die Realität anerkennt, dass rund 50.000 ÖsterreicherInnen sich ihr Cannabis am liebsten selbst anbauen. Seine Erwartungen sind etwas tiefer gesteckt: „Ich erwarte, dass es einen Fortschritt bei Cannabis als Medizin geen wird und sonst alles beim Alten bleibt.

Pessimistischer ist ein anderer grosser Shop-Betreiber, der ungenannt bleiben möchte. „Ich befürchte, dass eine Lösung herauskommen wird, wo grosse Pharma-Firmen die heimischen Klein- und Mittelbetriebe aufkaufen oder verdrängen werden“, sagte der Hanfhändler, der nicht namentlich genannt werden will.

International bewegt das Gerangel um die besten Startplätze im Canna-Business Milliarden. Im August gab der US-Bierbrauer Corona bekannt, beim weltgrössten Hanfproduzenten Canopy Growth um vier Milliarden US Dollar einzusteigen, um Cannabis-Drinks zu produzieren.

In Österreich verschärfte die neue Regierung die Verfolgung von Cannabis-Vergehen, wobei sie allerdings nur wenige kommerzielle Hanfgärten aushob. Von rund 28.000 Cannabis-Anzeigen betrafen gerade einmal 133 Anlagen mit mehr als 50 Pflanzen.

„Die gesetzliche Verfolgung des einzigen opferlosen Verbrechens im österreichischen Strafrecht kostet den Staat nach unseren Schätzungen rund 430 Millionen Euro, denen gerade einmal beschlagnahmtes Cannabis im Wert von 20 Millionen Euro gegenübersteht“, kritisierte Straka die teure Prohibitionspolitik eines unschädlichen Heil- und Genussmittels.

Liegt es mittlerweile viele Jahre zurück, dass Hanfshops Besuch von der Polizei bekamen, sind nach den Informationen des Hanf-Instituts im laufenden Jahr zwei Geschäfte mit Behördenärger. Zumindest ein Fall lässt sich mit Übereile erklären. Daniel Sikler, Gründer von Grow Island in Wien-Leopoldstadt, erzählt von der Beschlagnahme von 50 Mutterpflanzen: „Ich war aber ein bisschen selbst schuld, weil wir unsere Erweiterung der Stecklingsproduktion an einem neuen Standort nicht entsprechend beschildert hatten.“ Mit dem Nachweis, dass die Pflanzen 18 Stunden täglich beleuchtet wurden, war er aber guter Dinge, dass dieses Verfahren eingestellt wird.

PatientInnen, die ihre Gesundheit mit Cannabis-Eigenanbau fördern, bleiben vorerst entspannt. „Ich baue Gras an, weil ich mir damit einige andere Medikamente und deren Nebenwirkungen erspare, sagte Bettina M. Die unter spastischen Anfällen leidende Frau entdeckte vor mehreren Jahren, welche Erleichterung ihr natürliches Cannabis verschaffen kann: „Damit sind meine Krämpfe binnen weniger Minuten verlässlich weg.“

Sie wünscht sich eine Regelung, die den Eigenanbau von Cannabis aus dem kriminellen Eck rückt. Aufgrund ihres schmalen Einkommens – wegen ihrer Erkrankung kann sie maximal Teilzeit arbeiten – wäre eine Abgabe von Cannabis über die Apotheken unleistbar, befürchtet sie. „Ich sehe das ja in Deutschland, wo das Gramm Cannabis aus der Apotheke zwischen 15 und 24 Euro kostet.“ Dem stehen Schwarzmarktpreise von acht bis zwölf Euro gegenüber. Bettina will daher nicht auf ihre Eigenproduktion für den Eigengebrauch verzichten. „Gesundheit darf doch nicht bestraft werden“, hofft sie auf lebensnahe Cannabis-Regelungen.

Informationen zu Cannabis-Öl

Wien, 22. August 2018 – Aus Anlass vieler Anfrage zu Cannabis-Öl hat das das Hanf-Institut die wichtigsten Informationen zu hochkonzentrierten Cannabis-Ölen in diesem elektronischen Flyer zusammengestellt.

Um den Mythos von der Haschspritze zurechtzurücken finden Sie hier die Fakten, die Cannabisöl-PatientInnen suchen.

Coil

Download: Coil (PDF)

Medical Cannabis wird in Österreich salonfähig

Wien, 10. August 2018 – Wir sind im Jahr 2018 – und plötzlich sind alle Befürchtungen über eine rückschrittliche Cannabis-Politik in Österreich wie weggeblasen. Was bisher noch undenkbar erschien, ist jetzt plötzlich offzielles Thema in allen Parteien. Ein einstimmiges Ersuchen an Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein, die Zulassung des Vertriebs von Medizinalhanf-Blüten durch die Apotheken bis 1. Jänner 2019 zu prüfen, mag zwar nicht sofort einen Verkaufsstart ermöglichen, die in dieser Zeit stattfindenden internationalen Schritte lassen aber jetzt schon zumindest eine positive Ausrichtung dieses Berichts erwarten.

Neben länderspezifischen Liberalisierungsmassnahmen – so wird jetzt auch Portugal Medical Cannabis legalisieren – wird vor allem eine für Dezember 2018 angekündigte erstmalige Neu-Untersuchung von Cannabis nach mehr als 80 Jahren durch die Vereinten Nationen mit Spannung erwartet. Hier ist wohl die Empfehlung zu erwarten, dass die einzelnen Staaten den legalen Zugang zur Heilpflanze Hanf für PatientInnen ermöglichen sollen.

Diese positive Erwartung wird von über 17.000 medizinischen Studien zur Heilpflanze Hanf mittlerweile und die fast durchwegs positiven Erfahrungsberichte aus jenen fast 40 Staaten, wo PatientInnen schon legal Medical Cannabis verwenden können, getragen.

Alle Erfahrungen, insbesondere in den USA seit der Legalisierung von Cannabis als Heilmittel, beweisen seither, dass alle anfänglichen Befürchtungen nicht nur nicht eingetroffen sind, sondern oft das Gegenteil passierte.

In Colorado reduzierten sich seit der Legalisierung die allgemeine Kriminalität, tödliche Autounfälle, der Alkoholkonsum in der Bevölkerung und der Drogenkonsum bei Minderjährigen. Gleichzeitig spült die regulierte Branche hunderte Millionen Dollar in das Budget und schuf bisher über 40.000 Arbeitsplätze allein in Colorado. In den USA ist die Cannabis-Industrie mittlerweile seit drei Jahren die am stärksten wachsende Branche überhaupt.

Aus Sicht des Hanf-Instituts sind durch eine Legalisierung von Cannabis allein als Heilmittel enorme Einsparungen hohe Steuereinnahmen im Millionenbereich möglich, die kurzfristig umgesetzt werden können.

Im Sinne einer bürgernahen Politik für die schwächste Gruppe in unserer Gesellschaft, den Kranken, setzen wir uns für den Einsatz von natürlichem Cannabis als Heilmittel ein.

Heilpflanze Hanf ist keine Chemikalie

Im mittlerweile jahrzehntelangen Trend zur Natur und biologischer Lebensweise blüht auch der Medizinalhanf ungeachtet der Gesetzeslage zu seiner früheren Strahlkraft auf. Die Gesellschaft hat längst erkannt, dass Produkte aus den Pharmaküchen praktisch ausnahmslos zu schweren Nebenwirkungen führen kann – die ironischerweise oft durch Medical Cannabis gelindert werden!

Nachdem die bisherige Cannabis-Politik seit der Erkenntnis, dass Hanf über 500 (ungiftige!) Wirkstoffe enthält, vor allem durch die Bemühungen der Pharma-Industrie in eine Umstilisierung der ältesten Heilpflanze der Welt zu einer Chemikalie zu münden drohte, muss hier eine Rückbesinnung stattfinden. Dies muss aber auch zu vernünftigen Kosten möglich sein. Das deutsche Modell erweist sich in Europa mit Grammpreisen von 24 Euro und Versorgungs-Engpässen als nicht ideal. In Grossbritannien errechnete der UK Cannabis Social Club einen ‚Fair Trade‘ Preis von rund 5 Euro je Gramm.

Hanf wird seit über 3.000 Jahren erfolgreich als vielfältiges Hausmittel bei vielen Krankheiten und Schmerzen angewendet.

So soll es auch raschest möglich in den nächsten 3.000 Jahren sein.

Drogenbericht 2017: Polizei erntete 133 kommerzielle Cannabis-Gärtnereien ab

Wien, 29. Juli 2018 –Exakt zwei Drittel oder 28.549 aller 42.610 von der Exekutive angezeigten Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz (SMG) betrafen laut dem jüngsten Drogenbericht (PDF) des Innenministeriums Cannabis-Delikte bis auf wenige Ausnahmen im Gramm-Bereich.

Anzeigen nach dem SMG 2008 bis 2017. Quelle: BMI

„Die gesetzliche Verfolgung des einzigen opferlosen Verbrechens im österreichischen Strafrecht kostet den Staat nach unseren Schätzungen rund 430 Millionen Euro, denen gerade einmal beschlagnahmtes Cannabis im Wert von 20 Millionen Euro gegenüberstehen“, kritisierte Hanf-Institutsobmann Toni Straka am Sonntag die teure Prohibitionspolitik eines unschädlichen Heil- und Genussmittels.

133 kommerzielle Gärtnereien

Dem Bericht zufolge hob die Polizei 2017 insgesamt 948 Cannabis-Gärtnereien aus, von denen aber gerade einmal 133 mit mehr als 50 Pflanzen bestückt waren. Insgesamt beschlagnahmte die Exekutive im Vorjahr 1,6 Tonnen Cannabis oder weniger als ein Prozent des geschätzten jährlichen Konsums von über 250 Tonnen der rund eine Million österreichischer HanffreundInnen.

Anzahl der in Österreich ermittelten Plantagen 2017. Quelle: BMI

Während die Politik jetzt die Zulassung von Cannabis in der Apotheke prüft, „darf diese riesige Gruppe von HanffreundInnen, von denen 99 Prozent keine Probleme mit Cannabis haben, nicht vergessen werden“, sagte Straka weiter. Ein erster Schritt könnte eine konventionsgerechte Überführung in das Verwaltungsrecht sein. Österreich räumte sich diesen Vorbehalt schon in der 2. UN-Drogenkonvention ein.

Weltweit bringe der Trend Richtung Legalisierung Vorteile, wie Beispiele aus mittlerweile 36 Staaten zeigen.

Legt man die Zahlen von Colorado auf Österreich um, könnten durch die Cannabis-Legalisierung rasch 40.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Allein durch die Umsatzsteuer könnten durch Cannabis rund 500 Milliarden Euro in das österreichische Staatssäckel fliessen, sagte Straka.

Medical Cannabis Debatte im österreichischen Parlament

Wien,10.Juli 2018 – Im österreichischen Parlament fand am 5. Juli 2018 erstmals eine Debatte über Medical Cannabis statt. Bemerkenswert: Vertreter aller Parlamentsparteien sprachen sich unsisono für die Zulassung von natürlichem Hanf als Heilmittel aus.

Abgeordnete aller Parteien unterstützen das Ersuchen an Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein mit unzähligen Fakten. Medical Cannabis ist mittlerweile weltweit in fast 40 Ländern erhältlich und nirgendwor wurden negative Erfahrung mit der ältesten Heilpflanze gemacht.

Konkret wird Hartinger-Klein von den Abgeordneten gebeten, den therapeutischen Einsatz von „Medizinalhanf“ zu prüfen und bis zum 1. Jänner 2019 einen Bericht über zukünftige medizinische, rechtliche, organisatorische und ökonomische Rahmenbedingungen zum Einsatz von cannabishaltigen Arzneimitteln vorzulegen. Dabei sollen auch die Ergebnisse des vom Ausschuss durchgeführten Begutachtungsverfahrens sowie die Erfahrungen in Deutschland berücksichtigt sowie die Österreichische Ärztekammer, die Österreichische Apothekerkammer, der Österreichische Schmerzverband, die Gesundheit Österreich GmbH, die AGES, der Hauptverband der Sozialversicherungsträger und – in Hinblick auf die Vermeidung von Missbrauch – auch das Innenministerium eingebunden werden.

1,8 Millionen SchmerzpatientInnen

Basis für die Entschließung bildete der von der Liste Pilz eingebrachte Antrag, zu der in der heutigen Sitzung ein gemeinsamer Abänderungsantrag aller Fraktionen eingebracht und schließlich einstimmig beschlossen wurde. Ein rasches Gesetz wäre ihr zwar lieber gewesen als die Anforderung eines Berichts, sagte Daniela Holzinger-Vogtenhuber (PILZ), sie hofft aber, dass dieser nur ein Zwischenschritt zu anschließenden gesetzlichen Änderungen ist. Es gebe in Österreich 1,8 Millionen SchmerzpatientInnen, die Unterstützung und Hilfe brauchen, machte die Abgeordnete geltend.

Der leider nicht mehr im Parlament wirkende Cannabis-Schmerzpatient Peter Kolba hatte in seinem Antrag darauf hingewiesen, dass fast jeder fünfte Österreicher Schmerzen mit Cannabis behandeln könnte, dass vielfach effektiver als süchtig machende Opiate sei.

„In Österreich leben derzeit rund 1,5 Millionen Schmerzpatienten. Sie werden oft mit schweren Medikamenten behandelt, die enorme Nebenwirkungen haben. Als Alternative dazu sind bisher nur synthetische Cannabis-Extrakte verfügbar, also Präparate mit den Inhaltsstoffen Tetrahydrocannabinol (THC) oder Cannabidiol (CBD).

Dronabinol etwa kostet für einen Tumorpatienten 500 bis 600 Euro im Monat, die nur fallweise von den Krankenkassen übernommen werden.

Präparate aus bzw. mit Cannabisblüten kommen nicht nur billiger, sie wirken auch besser, da die Pflanze mehr als 500 Inhaltsstoffe enthält, also weitaus mehr als die Medikamente aus synthetischen Stoffen, die derzeit legal sind.

Medizinisch nachgewiesen ist, dass Cannabisblüten effektiv wirken und dass die Einnahme nicht süchtig macht“, hiess es in seinem Antrag.

Derzeit sind medizinische Cannabis-Präparate am Schwarzmarkt um einen Bruchteil dieser Kosten zu finden, sagte ein Patient, der anonym bleiben wollte. In Form von Blüten sei dieselbe Menge THC um rund 100 Euro erhältlich, während 1000 Milligramm THC in der Apotheke bis zu 920 Euro kosten. Mögliche Einsparungen gehen in die hunderte Millionen Euro.

Auch FPÖ sieht Sinnhaftigkeit von Medizinalhanf

Seitens der FPÖ wies Gerhard Kaniak darauf hin, dass die im Begutachtungsverfahren eingelangten Stellungnahmen ein differenziertes Bild zeigen. So sei mehrfach darauf hingewiesen worden, dass es durchaus Indikationen gibt, in der die Anwendung von medizinischem Hanf sinnvoll wäre. Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger habe demgegenüber die Kostenfrage aufgeworfen und auf erstattungsfähige Therapiealternativen aufmerksam gemacht, die billiger sind. Offen seien auch weitere Fragen wie die Herstellung und das Inverkehrbringen von Präparaten. Zudem gelte es zu beachten, dass Cannabis verschiedene Inhaltsstoffe habe. Man werde nicht zuletzt am Beispiel Deutschland sehen, ob sich die Sache bewähre.

Von einem ganz wichtigen Thema sprach Josef Smolle von der ÖVP. Chronische Schmerzen seien schließlich eine Volkskrankheit. Allerdings ortet er noch Disksussionsbedarf, etwa was die Wirksamkeit von Cannabis-Produkten betrifft. Der Begriff Liberalisierung ist für ihn außerdem der falsche, es brauche ganz klare Regelungen wie bei den Opiaten. Ebenfalls für eine Prüfung des Anliegens der Lise Pilz sprach sich Pamela Rendi-Wagner von der SPÖ aus. Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein kündigte an, auch den Obersten Sanitätsrat mit der Ausarbeitung von Empfehlungen zu beauftragen.

Parlament diskutiert am 5. Juli Medical Cannabis Liberalisierung

Wien, 3. Juli 2018 – Statt der im Regierungsprogramm angedrohten Rückschritte in der österreichischen Cannabis-Politik wird das österreichische Parlament am 5. Juli die Freigabe von Medical Cannabis diskutieren, hiess es in einer Mitteilung der Parlamentskorrespondenz.

Der Nationalrat will nun auch die Liberalisierung von Cannabis zu medizinischen Zwecken in Österreich eingehender prüfen. Darüber wird seit längerem diskutiert, da Cannabisblüten bei SchmerzpatientInnen effektiv wirken und nicht süchtig machen, wie die Liste Pilz in ihrem Antrag betont.

Diese ursprüngliche Initiative ging zwar im Gesundheitsausschuss nicht durch, man hat sich aber in einem gemeinsamen Abänderungsantrag aller Fraktionen darauf geeinigt, den therapeutischen Einsatz von „Medizinalhanf“ zu prüfen und bis zum 1. Jänner 2019 einen Bericht über zukünftige medizinische, rechtliche, organisatorische und ökonomische Rahmenbedingungen zum Einsatz von cannabishaltigen Arzneimitteln vorzulegen. Dabei sollen auch die Ergebnisse des vom Ausschuss durchgeführten Begutachtungsverfahrens sowie die Erfahrungen in Deutschland berücksichtigt werden. Die Österreichische Ärztekammer, die Österreichische Apothekerkammer, der Österreichische Schmerzverband, die Gesundheit Österreich GmbH, die AGES, der Hauptverband der Sozialversicherungsträger und – in Hinblick auf die Vermeidung von Missbrauch – auch das Innenministerium werden dabei eingebunden. Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein kündigte im Ausschuss zudem an, auch den Obersten Sanitätsrat mit der Ausarbeitung von Empfehlungen zu beauftragen.

Die Diskussion wurde von dem Nicht-mehr-Abgeordneten Peter Kolba initiiert.

Gesundheitsministerium wird Zulassung von Hanfblüten prüfen

Wien, 3. Juli 2018 – Die weltweiten Fortschritte bei der Cannabis-Legalisierung machen auch vor Österreich nicht halt. Verunsicherte die rechtskonservtive Regierung anfangs noch mit Plänen eines striktere Cannabis-Verbots, fassten nun alle im Parlament vertretenen Parteien Ende Juni einen einstimmigen Beschluss zur Prüfung einer Zulassung von medizinischen Cannabs in Apotheken bis zum 1. Januar 2019. Es bleibt abzuwarten, was dabei herauskommt, aber den Stellungnahmen der Parteien zufolge sind alle für Medical Cannabis offen.

Abgeordnete aller Parteien unterstützen das Ersuchen an Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein mit unzähligen Fakten. Medical Cannabis ist mittlerweile weltweit in fast 40 Ländern erhältlich und nirgendwor wurden negative Erfahrung mit der ältesten Heilpflanze gemacht.

Konkret wird Hartinger-Klein von den Abgeordneten gebeten, den therapeutischen Einsatz von „Medizinalhanf“ zu prüfen und bis zum 1. Jänner 2019 einen Bericht über zukünftige medizinische, rechtliche, organisatorische und ökonomische Rahmenbedingungen zum Einsatz von cannabishaltigen Arzneimitteln vorzulegen. Dabei sollen auch die Ergebnisse des vom Ausschuss durchgeführten Begutachtungsverfahrens sowie die Erfahrungen in Deutschland berücksichtigt sowie die Österreichische Ärztekammer, die Österreichische Apothekerkammer, der Österreichische Schmerzverband, die Gesundheit Österreich GmbH, die AGES, der Hauptverband der Sozialversicherungsträger und – in Hinblick auf die Vermeidung von Missbrauch – auch das Innenministerium eingebunden werden.

1,8 Millionen SchmerzpatientInnen

Basis für die Entschließung bildete der von der Liste Pilz eingebrachte Antrag, zu der in der heutigen Sitzung ein gemeinsamer Abänderungsantrag aller Fraktionen eingebracht und schließlich einstimmig beschlossen wurde. Ein rasches Gesetz wäre ihr zwar lieber gewesen als die Anforderung eines Berichts, sagte Daniela Holzinger-Vogtenhuber (PILZ), sie hofft aber, dass dieser nur ein Zwischenschritt zu anschließenden gesetzlichen Änderungen ist. Es gebe in Österreich 1,8 Millionen SchmerzpatientInnen, die Unterstützung und Hilfe brauchen, machte die Abgeordnete geltend.

Der leider nicht mehr im Parlament wirkende Cannabis-Schmerzpatient Peter Kolba hatte in seinem Antrag darauf hingewiesen, dass fast jeder fünfte Österreicher Schmerzen mit Cannabis behandeln könnte, dass vielfach effektiver als süchtig machende Opiate sei.

„In Österreich leben derzeit rund 1,5 Millionen Schmerzpatienten. Sie werden oft mit schweren Medikamenten behandelt, die enorme Nebenwirkungen haben. Als Alternative dazu sind bisher nur synthetische Cannabis-Extrakte verfügbar, also Präparate mit den Inhaltsstoffen Tetrahydrocannabinol (THC) oder Cannabidiol (CBD).

Dronabinol etwa kostet für einen Tumorpatienten 500 bis 600 Euro im Monat, die nur fallweise von den Krankenkassen übernommen werden.

Präparate aus bzw. mit Cannabisblüten kommen nicht nur billiger, sie wirken auch besser, da die Pflanze mehr als 500 Inhaltsstoffe enthält, also weitaus mehr als die Medikamente aus synthetischen Stoffen, die derzeit legal sind.

Medizinisch nachgewiesen ist, dass Cannabisblüten effektiv wirken und dass die Einnahme nicht süchtig macht“, hiess es in seinem Antrag.

Derzeit sind medizinische Cannabis-Präparate am Schwarzmarkt um einen Bruchteil dieser Kosten zu finden, sagte ein Patient, der anonym bleiben wollte. In Form von Blüten sei dieselbe Menge THC um rund 100 Euro erhältlich, während 1000 Milligramm THC in der Apotheke bis zu 920 Euro kosten. Mögliche Einsparungen gehen in die hunderte Millionen Euro.

Auch FPÖ sieht Sinnhaftigkeit von Medizinalhanf

Seitens der FPÖ wies Gerhard Kaniak darauf hin, dass die im Begutachtungsverfahren eingelangten Stellungnahmen ein differenziertes Bild zeigen. So sei mehrfach darauf hingewiesen worden, dass es durchaus Indikationen gibt, in der die Anwendung von medizinischem Hanf sinnvoll wäre. Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger habe demgegenüber die Kostenfrage aufgeworfen und auf erstattungsfähige Therapiealternativen aufmerksam gemacht, die billiger sind. Offen seien auch weitere Fragen wie die Herstellung und das Inverkehrbringen von Präparaten. Zudem gelte es zu beachten, dass Cannabis verschiedene Inhaltsstoffe habe. Man werde nicht zuletzt am Beispiel Deutschland sehen, ob sich die Sache bewähre.

Von einem ganz wichtigen Thema sprach Josef Smolle von der ÖVP. Chronische Schmerzen seien schließlich eine Volkskrankheit. Allerdings ortet er noch Disksussionsbedarf, etwa was die Wirksamkeit von Cannabis-Produkten betrifft. Der Begriff Liberalisierung ist für ihn außerdem der falsche, es brauche ganz klare Regelungen wie bei den Opiaten. Ebenfalls für eine Prüfung des Anliegens der Lise Pilz sprach sich Pamela Rendi-Wagner von der SPÖ aus. Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein kündigte an, auch den Obersten Sanitätsrat mit der Ausarbeitung von Empfehlungen zu beauftragen.

Experten pochen auf Legalisierung von Medizinalhanf

Wien, 29. Juli 2018 – Ein Vertreter der Österreichischen Schmerzgesellschaft hat sich zuletzt gegen natürliche Cannabinoide in der Medizin ausgesprochen und für synthetische Fertigprodukte plädiert. Dabei dominierten neben fehlender ärztlicher Erfahrung die Interessen von Pharmafirmen. So sind etwa Bionorica und Trigal Pharma Sponsoren der Österreichischen Schmerzgesellschaft. Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin appelliert jetzt an Gesundheitsministerin Beate Hartinger, für eine Gesetzesänderung im Sinne der Patienten zu sorgen.

Die Erfahrungen von Ärzten, die Cannabisblüten eingesetzt haben, sind ausgezeichnet. Die Verträglichkeit von Cannabisblüten ist meist besser als von reinem THC. Hinzu kommt, dass die Blüte aufgrund standardisierter Wirkstoffzusammensetzungen gut dosiert werden kann. Das zeigen seit langem Länder wie Kanada, Israel, die Niederlande und seit 2017 auch Deutschland. Von miserablen Erfahrungen sprechen nahezu ausschließlich Ärzte, die keine Cannabisblüten einsetzen und daher auch keine Erfahrung damit haben“, sagt der deutsche Arzt und Cannabisspezialist Franjo Grotenhermen. Der Vorsitzende der International Association for Cannabinoid Medicines (IACM) publizierte neben zahlreichen Studien zuletzt in der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft die Standardwerke Cannabis. Arbeitshilfe für die Apotheke und Cannabis. Verordnungshilfe für Ärzte.

Angesprochen auf einen jetzt in Deutschland von der Techniker Krankenkasse (TK) vorgestellten „Cannabis-Report“ entgegnet der Experte Grotenhermen: „Der Bericht verwechselt eine unzureichende Studienlage bei bestimmten Indikationen mit einer mangelnden Wirksamkeit. Wenn klinische Studien bei einer bestimmten Indikation bisher nicht durchgeführt wurden, bedeutet das nicht, dass Cannabis dabei unwirksam ist. So wurde die Wirksamkeit bei chronischen Darmerkrankungen bisher nicht ausreichend klinisch untersucht. Das bedeutet nicht, dass Cannabis dabei nicht wirksam ist. Denn viele Erfahrungsberichte legen eine gute Wirksamkeit nahe.“

Medizinalhanf: Die größten Gewinne machen Pharmafirmen

Hans-Georg Kress, Chef der Klinischen Abteilung für Spezielle Anästhesie und Schmerztherapie am Wiener AKH, verwies zuletzt auf das „Riesengeschäft der Cannabis-Industrie“. Dazu Grotenhermen: „Das größere Geschäft wird mit den synthetischen und halbsynthetischen Produkten Dronabinol von der deutschen Pharmafirma Bionorica und Sativex von dem spanischen Pharmaunternehmen Almirall S.A. gemacht. Diese Arzneimittel sind wesentlich teurer, und die Gewinnspannen sind höher.“

In Österreich profitiert vor allem Bionorica von der aktuellen Gesetzeslage, denn gegen den internationalen Trend ist eine Heilbehandlung mit qualitätsgeprüften Cannabisblüten und pflanzlichen Extrakten in Österreich illegal. Zulässig ist nur die Behandlung mit synthetischem und halbsynthetischem Cannabis, meist in Form von Dronabinol. Die monatlichen Kosten liegen für chronische Patienten bei 600 bis 800 Euro. Dabei spricht sich eine Mehrheit der Bevölkerung längst für Cannabis in der Medizin aus. Laut einer repräsentativen Befragung von Peter Hajek (September 2017) sind 61 Prozent dafür, dass medizinisches Cannabis unter ärztlicher Verschreibung erhältlich sein soll. 59 Prozent wünschen sich medizinisches Cannabis auf Rezept in Apotheken.

Kubelka: Cannabis als Arzneimittel wünschenswert

Für eine Legalisierung der Arzneidroge Herba Cannabis spricht sich auch Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kubelka vom Pharmaziezentrum der Universität Wien aus. „Zugelassene Cannabinoid-Präparate, seien es Extrakte oder Reinsubstanzen, werden in Österreich seit mehreren Jahren bei verschiedenen Indikationen erfolgreich eingesetzt. Die medizinische Anwendung der Arzneidroge Herba Cannabis (Blütenstände der weiblichen Pflanze) wäre hier als kostengünstige, wirksame und nebenwirkungsarme Behandlungsform äußerst wünschenswert. Voraussetzung dafür ist die Legalisierung der Verfügbarkeit einer geeigneten Arzneidroge in Apotheken, die bei entsprechender Indikation auf ärztliches Rezept abgegeben werden kann“, sagt Kubelka.

Herba Cannabis als Arzneimittel vermeidet illegale Anwendung

Das Department für Pharmakognosie forscht seit Jahrzehnten an der Zusammensetzung der Cannabispflanze und ihrem Wirkungsspektrum. „Auch wenn viele Fragen noch offen sind (welcher Cannabis-Typ mit welcher Wirkstoffzusammensetzung ist optimal, bei welcher Indikation und welcher Applikationsform etc.), könnte mit der Legalisierung von Herba Cannabis als Arzneimittel die illegale Anwendung von Cannabis zur Selbstmedikation vermieden werden. Eine Behandlung unter ärztlicher Beratung und Kontrolle wäre so für die Patienten möglich“, so Kubelka. Der Pharmazeut plädiert dafür, dass die Qualität der zugelassenen Arzneidrogen möglichst bald durch eine erste Monografie, etwa im europäischen oder österreichischen Arzneibuch, festgelegt wird.

Entourage-Effekt: Vielstoffgemische zeigen bessere Wirkung

Die Experten fordern daher, die Cannabisblüte in der Medizin als Rohmaterial zuzulassen, um daraus standardisierte Extrakte mit normierten Werten zu produzieren. Die Forschung gibt Hinweise darauf, dass sich die Wirksamkeit der Cannabispflanze nicht auf Einzelsubstanzen oder synthetische Derivate beschränken lässt. Damit bestätigt sich ein in der Phytotherapie bekanntes Phänomen: Standardisierte Pflanzenextrakte (Vielstoffgemische) zeigen eine bessere Wirksamkeit als Präparate, die nur einen Reinwirkstoff einer Pflanze enthalten. Bereits die klinische Metastudie von Franjo Grotenhermen und Arno Hazekamp (2016) konnte zeigen, dass von den 32 kontrollierten Hanfstudien acht ausschließlich mit natürlichen Hanfpräparaten in oraler und inhalativer Form mit großem Erfolg an hunderten Patienten durchgeführt wurden. In Studien mit synthetischen Cannabinoiden wurde zudem gezeigt, dass Nebenwirkungen auftreten können, die bei natürlichen Cannabinoiden nicht auftreten.

Rudolf Brenneisen ist Professor der Pharmazie und war bis 2014 Forschungsgruppenleiter im Department Klinische Forschung an der Universität Bern. Der Cannabisforscher plädiert seit Jahren für Cannabinoide in der Medizin. „Der Fokus liegt auf dem psychoaktiven Tetrahydrocannabinol und dem nichtpsychoaktiven Cannabidiol, die als Monosubstanzen eingesetzt werden. Das ist aber nur die halbe Wahrheit: Bis jetzt sind uns 500 Inhaltsstoffe und 80 Wirkstoffe der Cannabispflanze bekannt, dennoch nimmt man einen Hauptwirkstoff heraus. Monosubstanzen haben aber den Nachteil, dass alle anderen potenziell wirksamen Cannabinoide nicht zur Wirkung kommen, denn Cannabis ist eine wahre Chemiefabrik“, so Brenneisen.

Cannabisextrakte als leistbare Alternative

Ein weiterer Aspekt ist ein wirtschaftlicher: Heute müssen Medikamente teure und langwierige Tests durchlaufen, um eine Zulassung zu bekommen. Eine Pflanze kann hingegen nicht patentiert werden, was bedeutet, dass eine Nutzung standardisierter Pflanzenextrakte, die für den Patienten und Steuerzahler kostengünstigere Alternative ist. Denn im Gegensatz zu der von einigen Schmerzmedizinern getätigten Aussage lassen sich Hanfsorten mit einer bestimmten Wirkstoffzusammensetzung heute standardisiert züchten, aufziehen und vermehren. Damit kann problemlos ein Extrakt hergestellt werden, das sich sehr genau dosieren lässt. Der Allgemeinmediziner Kurt Blaas ist seit 1998 auf Cannabismedizin spezialisiert. Blaas behandelt seine Patienten mit synthetischen und natürlichen Cannabinoiden und gilt als Pionier in der Cannabismedizin. Er sagt zur Kritik der Schmerzgesellschaft: „Meine Patienten möchten etwas, das gut wirkt und keine Nebenwirkungen hat. Durch eine genaue Auslese der Cannabissubstanzen und unter medizinischer Anleitung ist das heute problemlos möglich. Tees und Tropfen aus natürlichen Cannabinoiden sind sehr gut verträglich und einfach in der Anwendung, gerade bei älteren und chronischen Patienten. Nach zwanzig Jahren Erfahrung und den Rückmeldungen tausender Patienten kann ich bestätigen, dass natürliche Cannabinoide besser und breiter wirken – das erklärt auch die starke Nachfrage der Patienten.“ Eine Legalisierung von Medizinalhanf ist ihn nur mehr eine Frage der Zeit. „Die Patienten lassen sich heute nicht mehr mit überteuerten synthetischen Produkten abfertigen, wenn leistbare, hochwertige Extrakte und Cannabisblüten besser und ohne Nebenwirkungen sind. Und diese Patienten haben ein Recht darauf, nicht länger kriminalisiert zu werden“, so Blaas.

Die Therapie mit der Cannabisblüte erfordert Erfahrung

Dass der Schmerzmediziner Rudolf Likar sagt, Medizinalhanf brauche die moderne Medizin nicht, erinnert Franjo Grotenhermen an Ärzte in Deutschland, die mit der Anwendung von Cannabisblüten keine Erfahrung haben. „THC und Sativex sind etwas für Anfänger. In der Tat benötigt man für eine Therapie mit Cannabisblüten mehr Erfahrung, um die Vorteile von Cannabisblüten bei der Wirkung und Verträglichkeit nutzen zu können. Aber Ärzte, die es vorziehen, Dronabinol zu verschreiben, verlieren nichts, wenn Ärzte mit mehr Erfahrung die Möglichkeit bekommen, die zusätzlichen Vorteile einer Therapie mit Cannabisblüten zu nutzen“, sagt Grotenhermen.

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Peter Kolba startete Petition zu Medical Cannabis

Wien, 4. Juni 2018 – Der mittlerweile zurückgetretene Klubobmann der Liste Pilz, Peter Kolba, hat eine Petition zur Liberalisierung von Medizin gestartet. Die Petition kann hier unterzeichnet werden.

Laut Kolba gibt es in Österreich rund 1,8 Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen.

Aus dem Text der Petition:

Cannabis wirkt nachweislich schmerzlindernd, muskelentspannend, schlaffördernd und gegen Übelkeit bei Chemotherapien. Studien belegen Wirkungen bei Krebspatienten, bei Nervenschmerzen (Polyneuropathien), bei Multipler Sklerose und bei Epilepsie. Cannabis wurde daher zur Arzneimittelpflanze des Jahres 2018 gewählt. Doch der Konsum von Cannabis ist auch für PatientInnen strafrechtlich verboten. Es gibt wenige Medikamente auf Cannabis-Basis, die erfordern ein “Suchtgiftrezept” und sind sauteuer. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur sehr restriktiv.

Was will ich erreichen?

  • Ärzte sollen auch natürliche Cannabis-Blüten verschreiben können, die man über Apotheken beziehen kann.
  • Cannabis-Medikamente sollen im Erstattungskatalog der Krankenkassen ohne Chefarztpflicht erstattet werden.
  • Patienten müssen bei Cannabiskonsum entkriminalisiert werden!

Reason

Der Einsatz von Cannabis in der Medizin ist durch Studien bei bestimmten Krankheiten wirksam, ohne dass Cannabis vergleichbar starke Nebenwirkungen wie Opioide oder Antiepileptika oder Antidepressiva hätte. In Deutschland wurde Cannabis in der Medizin im Jahr 2017 einstimmig liberalisiert. In vielen Ländern ist der Zugang zu Cannabis in der Medizin inzwischen erreicht worden. Österreich hinkt nach.

Ich habe im Nationalrat einen Entschliessungsantrag eingebracht. Dieser wird derzeit im Gesundheitsausschuss überwiegend positiv begutachtet. Einer Gesetzwerdung steht mE nichts mehr im Wege.

Eine ältere Frau hat zu mir gesagt: “Vor welcher Sucht will mich der Staat den noch schützen?Ich will meinen letzten Lebensabschnitt nur möglichst schmerzfrei verbringen.”

Kolba will 18.000 Unterschriften erreichen. Bisherige Cannabis-Bürgerinitiativen endeten mit rund 33.000 bzw. 18.000 Unterschriften und wurden vom Parlament ignoriert.

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Wasser & Weed: 1.000 kamen zum Hanf Picknick in Wien


Wien, 7. Mai 2018 – 
Rund 1.000 HanffreundInnen folgten am 5. Mai dem Aufruf des Hanf-Instituts zu einem Hanf Picknick im Wiener Sigmund-Freud-Park. Mehrere DJs und ein kräftiges Sound System sorgten von Mittag bis 22 Uhr für beste Stimmung. Zum Chillen im Park verteilte das Hanf-Institut CBD-Hanf Kostproben und für den Hunger gab es CBD-Brownies. Das schon bei mehreren Veranstaltungen erfolgreiche Alkoholvermeidungskonzept mit einer kostenlosen Wasserbar wirkte sich auch an dem Tag mit Kaiserwetter gut aus.

Mehrere Redner sprachen sich für ein Ende der Kriminalisierung aus. Hanf-Institutsobmann Toni Straka wies in seinem Statement darafhin, dass neben des Augenmerks auf Medical Cannabis auch nicht die Bedürfnisse der 90Prozent Genussraucher vergessen werden dürften. Immer noch ist Cannabis-Besitz in Österreich ein strafrechtliches Delikt.

Wasserbar & Weed beim Hanf Picknick

Wasser statt Bier sorgte für gute Stimmung

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TERMINAVISO: Hanf-Picknick am 5. Mai im Sigmund-Freud-Park

Wien, 3. Mai 2018 – Nach der Absage des alljährlichen Hanfwandertags durch den bisherigen Veranstalter laden das Hanf-Institut und der Verein mirkollektiv sowie weitere Aktivisten-Organisationen zum Hanf-Picknickam Samstag, den 5. Mai von 13 bis 22 Uhr im Wiener Sigmund-Freud-Park.

„Weltweit geht der Trend in Richtung Cannabis-Legalisierung als wirksames Heil- und schadstoffarmes Genussmittel. Dem wird sich auch die österreichische Regierung nicht verschliessen können. Das Motto ‚Unsere Wahl – Hanf legal‘ ist daher aktueller denn je“, sagte Hanf-Institutsobmann Toni Straka und hofft, dass zahlreiche HanffreundInnen ihrer Forderung nach Entkriminalisierung im Rahmen eines gemütlichen Samstags-Protests folgen werden.

Das Hanf-Picknick beginnt um 13 Uhr im Sigmund-Freud-Park in Wien-Alsergrund neben der Hauptuni Wien und bietet ein abwechslungsreiches Musik-Potpourri für jeden Geschmack.

Als Redner werden Toni Straka, Hanf-Institutsobmann, Gaby Kozar, Chairwoman ENCOD, Paul Burger von den Junos sowie Stella Witt (Plastic Planet) und Elli Ener Jelli von der Psycedelic Society auftreten.

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Hanf-Talk mit Toni Straka

Krumpendorf, 22. März 2018 – Upendo.tv sprach mit dem Obmann des Hanf-Instituts, Toni Straka über die wertvollste Pflanze dieser Erde und ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten.

Aus der Sendungsankündigung:

Hanf, insbesondere dessen Inhaltsstoff Tetrahydrocannabinol (THC) gilt (im Westen) gemeinhin als gefährliche Einstiegsdroge, die im schlimmsten Fall sogar Schizophrenie auslösen kann. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Stimmen, die darauf hinweisen, dass es sich um eine der ältesten Kulturpflanzen handelt, die den Menschen bereits seit ca. 30.000 Jahren begleiten soll und dessen Anwendungsmöglichkeiten von der Heilpflanze über einen klimaneutralen Energieträger bis zur hochwertigen Naturfaser reichen. Unser Gast Toni Straka setzt sich seit vielen Jahren für die Legalisierung von Cannabis ein. Im Interview erzählt er warum.

Hanf unterliegt seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts einem praktisch international geltenden Verbot, das in den letzten Jahren mehr und mehr aufgeweicht wurde. So hat unlängst auch der US-Bundesstaat Kalifornien Cannabis für den privaten Konsum (auch ohne medizinische Indikation) freigegeben. Ende 2017 forderte die UN ihre Mitgliedstaaten auf, deren Drogengesetze auf Widersprüche zu untersuchen und diese gegebenenfalls zu revidieren. Ca. 17.000 Studien zur positiven Wirkung von Cannabis und CBD sollen bereits existieren, und unzählige Krankheitsbilder lassen sich offenbar erfolgreich mit Cannabis behandeln.

Das Cannabis Krankheitslexikon

Wien, 10. März 2018 – Das Hanf-Institut hat hier eine Liste von rund 250 Krankheitsbildern erstellt, bei denen Cannabis Heilmittel erster Wahl ist.

Abgeleitet von „Dr. Tod H. Mikuriya’s List“ aus dem Jahr 2004. Kurz danach trat er von seinem Amt als oberster Mediziner der US-Drogenbehörde DEA zurück.

Dr. Mikuriya wird auch damit zitiert, dass er Cannabis für eines der sichersten Heilmittel überhaupt hält.









Liste Pilz bringt Entschliessungsantrag zu Medical Cannabis Liberalisierung im Parlament ein

Hanf-Institutsobmann Toni Straka und Abgeordneter zum Nationalrat Peter Kolba im Oktober 2017 bei der Hanfmesse Cultiva

Wien, 6. März 2018 – Peter Kolba von der Liste Pilz hat am 6. März im Parlament einen Entschliessungsantrag betreffend die Liberalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke eingebracht, mit dem er die Bundesregierung aufforderte, „einen Gesetzesvorschlag zur Liberalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke vorzulegen. “

In der Begründung des Antrags hiess es:

In Österreich leben derzeit rund 1,5 Millionen Schmerzpatienten. Sie werden oft mit schweren Medikamenten behandelt, die enorme Nebenwirkungen haben. Als Alternative dazu sind bisher nur synthetische Cannabis-Extrakte verfügbar, also Präparate mit den Inhaltsstoffen Tetrahydrocannabinol (THC) oder Cannabidiol (CBD). Dronabinol etwa kostet für einen Tumorpatienten 500 bis 600 Euro im Monat, die nur fallweise von den Krankenkassen übernommen werden

Präparate aus bzw. mit Cannabisblüten kommen nicht nur billiger, sie wirken auch besser, da die Pflanze mehr als 500 Inhaltsstoffe enthält, also weitaus mehr als die Medikamente aus synthetischen Stoffen, die derzeit legal sind. Medizinisch nachgewiesen ist, dass Cannabisblüten effektiv wirken und dass die Einnahme nicht süchtig macht. Cannabisblüten müssen nicht geraucht werden. Sie können als Extrakt eingenommen werden, vaporisiert, oder als Tee. Einer Gesundheitsgefährdung durch Rauch kann somit begegnet werden.

Kolba teilte dem Hanf-Institut nach der Sitzung des Gesundheitsausschusses mit, dass der Verhandlungsgegenstand zur Einholung weiterer Stellungnahmen vertagt wurde. „Ich bin optimistisch“, sagte Kolba.

Das parlamentarische Verfahren kann hier mitverfolgt werden: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/A/A_00040/index.shtml#tab-Uebersicht

Cannabis gilt bei rund 250 Krankheitenheitsbildern als die Medizin mit den geringsten Nebenwirkungen. Noch nie starb ein Mensch durch Cannabis.

Die Arge Canna und das Hanf-Institut haben im Vorjahr eine parlamentarische Bürgerinitiative für die Legalisierung des Eigenanbaus von Medical Cannabis durch PatientInnen oder deren Helfer eingebracht, die hier unterschrieben werden kann.

VIDEO: Podiumsdiskussion “Cannabis in der Medizin” am 26.2. in der Wiener Bildungsakademie

Wien, 28. Februar 2018 – Neurophysiker Werner Gruber, Psychiater Nestor Kapusta und Hanf-Institutsobmann Toni Straka diskutierten am 26. Februar in der Wiener Bildungsakademie über „Cannabis als Medizin“

AVISO: Podiumsdiskussion „Cannabis in der Medizin“ am 26.2. in der Wiener Bildungsakademie

Wien, 15. Februar – Die Wiener Bildungsakademie der SPÖ veranstaltet am 26. Februar um 18:30 Uhr  in der Praterstrasse 25 in Wien-Leopoldstadt  die Podiumsdiskussion „Cannabis in der Medizin“. Sie gelangen hier zur Webseite für die Anmeldung.

Aus dem Text des Programms:

Cannabisgebrauch in der Medizin ist in Österreich ein gleichermaßen interessantes wie umstrittenes gesellschaftspolitisches Thema. Um sich ein persönliches und politisches Bild erarbeiten zu können bzw. um sich einen Überblick über die divergenten Diskurse verschaffen zu können, laden wir zu dieser Diskussionsveranstaltung.

Manche PatientInnen würden sich die getrocknete Cannabisblüte zur Behandlung oder Heilung ihrer Krankheit wünschen, in Österreich ist sie allerdings noch nicht erlaubt, und es ist mit Konsequenzen bei der eigenmächtigen Behandlung mit Cannabis zu rechnen.

Braucht es neue Weichenstellungen in der politischen Entscheidungsfindung bzw. ein Umdenken im Umgang mit Rauschmitteln in unserer Stadt? Wie sinnvoll sind Verbote bei persönlichem Gebrauch von Rauschmitteln?

Es diskutieren:

Werner Gruber, Direktor Planetarium Wien, Kuffner & Urania Sternwarte

Melanie Eidler, Sozialistische Jugend Wien

Toni Straka, CEFA, Obmann des Österreichischen Hanfinstituts

Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Nestor Kapusta, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin

Moderation: Mag.a Elisabeth Gutenbrunner, MA, stellvertretende Direktorin der Wiener Bildungsakademie

Rechts-Regierung will Hanf rekriminalisieren: Österreich kann keinen Rückschritt machen

Wien, 9. Februar 2018 – Zwei Zeilen im 188-seitigen Regierungsprogramm der neuen Mitte-Rechts-Regierung sorgen seit der Veröffentlichung für grosse Aufregung in der österreichischen Hanfbranche. Demzufolge will die neue Regierung den Schutz Minderjähriger vor Drogen ausbauen. Dieser vernünftigen Forderung folgte jedoch ein Satz, der grosse Bedenklichkeit auslöst: „Verbot des Verkaufs von Hanfsamen und Stecklingen.“


Dadurch ist die seit Jahren immer stärker boomende Hanfbranche plötzlich einem existenzgefährenden Problem ausgesetzt, nachdem die Gesetzeslage in den vergangenen zehn Jahren viele Liberalisierungsschritte durchmachte, die zu einer Situation führten, um die viele andere EU-Staaten Österreich beneiden.

Regierung kann EU-Gesetze nicht ignorieren

Das Hanf-Institut hat sich angesehen, wie weit Österreich überhaupt als einziges Land weltweit solche Rückschritte durchführen kann und sieht die Lage aufgrund der Fakten entspannt. „Der Hanfanbau in Österreich wurde erst durch den EU-Beitritt 1995 möglich und unterliegt EU-Gesetzen. Das kann auch diese Regierung nicht ignorieren“, sagte Hanf-Institutsobmann Toni Straka.

Nach einer fast 50jährigen Ruhepause aufgrund von Drogengesetzen, die noch aus den dunklen Zeiten des Nationalsozialismus stammten, wurde der Nutzhanfanbau in Österreich erst durch den EU-Beitritt wieder legal.

Während Österreich zwar noch nicht zu den über ein Dutzend EU-Ländern gehört, in dem Cannabis entkriminalisiert ist, ist aber aufgrund des erlaubten Verkaufs von Hanfsamen und Stecklingen dennoch in die Riege der fortschrittlicheren Staaten einzureihen.

Ein Rückschritt ist schon allein wegen des geltenden EU-Rechts nur schwer möglich. Überall wird der Hanfanbau erleichtert und der Cannabis-Konsum entkriminalisiert, weil sich die Fakten über die Nützlichkeit und Unschädlichkeit von Hanf als Heil- und Genussmittel gegen überkommene Dogmen und alte Lügen, die die Pflanze verdammten, durchsetzen.

Einem Alleingang stehen aber noch weitgehendere internationale positive Veränderungen in der Drogenpolitik entgegen.

So haben die Vereinten Nationen und die angegliederte Weltgesundheitsbehörde WHO Mitte 2018 eine gründliche Revision der Drogenpolitik in Angriff genommen, da die strafrechtliche Verfolgung von Drogenkonsum den Menschenrechten widerspricht.

Drogengesetze widersprechen Menschenrechten

Diese Kehrtwende nach über 50 Jahren Drogenkrieg sollen auch die Mitgliedsländer der UN vollziehen. Sie wurden aufgefordert, ihre nationalen Drogengesetze auf ebendiesen Widerspruch zu untersuchen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Die internationale Behörde untermauert ihre neue sachliche Cannabis-Politik mit Fakten: Eine im Dezember 2017 veröffentlichte Studie zu Cannabidiol (CBD) trat etwa entschieden dem in den USA geplanten CBD-Verbot entgegen.

Österreich hatte im Vorjahr eine ebenfalls geplante Kriminalisierung von CBD nach Protesten von Cannabis-PatientInnen und der Einleitung der parlamentarischen Medical Cannabis Bürgerinitiative wieder abgeblasen. In der jüngsten Novelle des Suchtmittelgesetzes (SMG) sind alle vom Hanf-Institut kritisierten Passagen des Gesetzesentwurfs nicht mehr zu finden.

„Die Ankündigungen der neuen Regierung sind nur ein kleiner Teil populistischer Forderungen. Die Fakten und vor allem die Akzeptanz von Cannabis als Medizin sind weitum bekannt, auch bei den Politikern. Und nicht zu vergessen ist, dass die Budgetnöte einen Blick auf die erfreulichen Auswirkungen von Cannabissteuern unumgänglich machen werden“, sagte Straka und wies auf die USA hin: „In den USA geht man mittlerweile von 132 Milliarden Dollar Steuereinnahmen durch Cannabis aus. Auf Österreich heruntergebrochen wären das mehr als drei Milliarden Euro, die Hanf in das leere Staatssäckel leiten könnten. Das kann sich keine vernünftige Gesundheits- und Finanzpolitk entgehen lassen.“

Parlamentarische Medical Cannabis Eigenanbau Bürgerinitiative

Medical Cannabis Bürgerinitiative

Unterstützen Sie das Menschenrecht auf Unversehrtheit und Gesundheit mit Ihrer Unterschrift unter der 2. parlamentarischen Cannabis Bürgerinitiative auf der Homepage des Parlaments.
Klicken Sie einfach auf diesen Link oder das untenstehende Bild.

Hanf-Talk auf CROPfm.at am 2. Februar mit Toni Straka

UPDATE: Die Sendung kann hier nachgehört oder als Podcast heruntegeladen werden.

Oder sie klicken einfach hier:

Wien, 30. Jänner 2018 – Das Internetradio CROPfm.at widmet sich am Freitag den 2. Februar 2018 um 19 Uhr ganz dem Thema Hanf. Moderator Tarek Al-Ubaidi wird in einem Interview mit Hanf-Institutsobmann Toni Straka die aktuelle Situation und den Ausblick für die stark wachsende Branche erörtern.

Aus der Ankündigung:
Hanf, insbesondere dessen Inhaltsstoff Tetrahydrocannabinol (THC) gilt (im Westen) gemeinhin als gefährliche Einstiegsdroge, die im schlimmsten Fall sogar Schizophrenie auslösen kann. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Stimmen, die darauf hinweisen, dass es sich um eine der ältesten Kulturpflanzen handelt, die den Menschen bereits seit ca. 30.000 Jahren begleiten soll und dessen Anwendungsmöglichkeiten von der Heilpflanze über einen klimaneutralen Energieträger bis zur hochwertigen Naturfaser reichen. Mein Gast Toni Straka setzt sich seit vielen Jahren für die Legalisierung von Cannabis ein – im live Interview erzählt er warum.

Hanf unterliegt seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts einem praktisch international geltenden Verbot, das in den letzten Jahren mehr und mehr aufgeweicht wurde. So hat unlängst auch der US-Bundesstaat Kalifornien Cannabis für den privaten Konsum (auch ohne medizinische Indikation) freigegeben. Ende 2017 forderte die UN ihre Mitgliedstaaten auf, deren Drogengesetze auf Widersprüche zu untersuchen und diese gegebenenfalls zu revidieren. Ca. 17.000 Studien zur positiven Wirkung von Cannabis und CBD sollen bereits existieren, und unzählige Krankheitsbilder lassen sich offenbar erfolgreich mit Cannabis behandeln – Zeit sich diesem Thema auch auf CROPfm zu widmen.

 

Legale CBD-Blüten im Hanf-Institut erhältlich

Wien, 19. Dezember – Wir haben wieder genug legale CBD-dominante Blüten für Interessierte abzugeben.

Mit 0,16 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC) und 3,76 Prozent Cannabidiol (CBD) sind die Blüten als Hanftee in Österreich legal. Mit limonigem Duft und ohne Samen oder sonstige Verunreinigungen ein Genuss auf allen Ebenen und für alle Sinne.

Die Kostproben sind gegen eine Spende von 75 Euro im Hanf-Institut in 1230 Wien, Klostermanngasse 16 erhältlich. Wir geben nur an Cannabis-Patienten ab. Keine Wiederverkäufer.

Optional verschicken wie sie für weitere 8 Euro Versandspesen in Österreich.Wir akzeptieren Überweisungen oder Kartenzahlung. Für Versand in der EU addieren Sie bitte 13 Euro Versandspesen.

Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Vereinkonto

Hanf-Institut
IBAN: AT46 2011 1825 3904 6500;
BIC: GIBAATWXXX
Verwendungszweck: CBD-Spende

oder klicken Sie den PayPal Button.



Zu den Baggies gibt es natürlich eine Analyse, die die Legalität dieser Blüten bestätigen.

Bei Interesse bitte das untenstehende Kontaktformular ausfüllen  oder Tel.: 0676 6966 664

 

Cannabis und Autofahren: Es gilt nur die Blutprobe!

Wien, 27. November 2017 – Aufregung bei der diesjährigen Cultiva Hanfmesse bei Wien im vergangenen Oktober: Die Polizei hatte sich mit drei Amtsärzten und einem Schnellrichter im Hotel neben der Messe eingemietet und eine dreistellige Zahl von MessebesucherInnen oft schon am Weg zu ihrem Fahrzeug angehalten und Harnproben gefordert.

Doch der allergrösste Teil dieser Anzeigen wegen Cannabis-Besitz oder Autofahren unter Drogeneinfluss musste nach inoffiziellen Informationen der Exekutive wieder eingestellt werden, weil sich die amtshandelnden Polizisten falsch verhielten und das beschlagnahmte Cannabis weniger als 0,3 Prozent THC enthielt. Alle Betroffenen sollten mittlerweile ihre Gläschen mit dem legalen Kraut wieder zurückerhalten haben. Für das Hanf-Institut ein Anlass, um wieder einmal zum Thema Cannabis und Führerschein zu informieren.

Denn gerade in der Adventszeit sind verstärkte Polizeikontrollen gang und gäbe.

„Hier wurden offenbar gezielt Personen herausgefischt, die auf der Cultiva völlig legales CBD-dominantes Cannabis erwarben“, kommentierte Hanf-Institutsobmann Toni Straka das unwirsche Vorgehen der Behörde beim 10. Jubiläum der grössten Hanfmesse im deutschsprachigen Raum.

Augenzeugen berichteten von Polizisten, die die Angehaltenen zu Harnproben drangsalieren wollten. „Aber die meisten wissen schon, dass in Österreich nur die Blutprobe gültig ist“, zeigte sich Rechtsanwalt Gottfried Hudl erfreut über den guten Informationsstand der MessebesucherInnen.

Praxistipps

  1. Fahren Sie nicht in den ersten 3 Stunden nach dem Konsum von Cannabis.
  2. Verweigern Sie Harntests, weil sie nichts über die akute Fahrfähigkeit aussagen.
  3. Die Polizei kann Sie nur zur Abgabe einer Blutprobe zwingen, in der Cannabis-Konsum wesentlich kürzer nachweisbar ist.
  4. PatientInnen, die die legalen Cannabis-Medikamente Dronabinol, Sativex oder Nabilon einnehmen, dürfen Auto fahren. Immer das Rezept dabei haben.

In Österreich bestätigen mehrere Urteile des Verwaltungsgerichtshofs seit 1999, dass Cannabiskonsum bzw. der Erwerb oder Handel damit keinen Grund darstellen, auf mangelnde Verkehrzuverlässigkeit zu erkennen. Sehen sie sich auch unsere Seite FÜHRERSCHEIN an

3 Sorten legales CBD Haschisch erhältlich

Wien, 2. November 2017 – Im Hanf-Institut gibt es ab sofort CBD-Hasch mit weniger als 0,1% THC. 10 Gramm sind für jeweils 90 Euro Spende (plus 8/13 € Versand) zu haben. Es gibt

  • Amnesia mit 6,1% CBD, 0,08% THC
  • Candy Jack mit 7,2% CBD, 0,09% THC
  • OG Kush mit 5,75% CBD, 0,01% THC

Abholung im Hanf-Institut und Postversand möglich.

Für Ihre Spende von 90 Euro können Sie im Hanf-Institut in Wien Liesing, Klostermanngasse 16 10 Gramm dieses Pollen-Haschisch abholen. Für eine 50-Eureo-Spende gibt es 5 Gramm CBD Pollen Haschisch. Wir haben werktags von 8 bis 13 Uhr geöffnet.

Für den Postversand bitte 8 Euro addieren. Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Vereinkonto

Hanf-Institut
IBAN: AT46 2011 1825 3904 6500
BIC: GIBAATWXXX
Verwendungszweck: CBD-Spende

oder klicken Sie den PayPal Button zur Bezahlung mit PayPal oder Bankkarten.

 

Zur rechtlichen Lage von CBD-Anbau in Österreich

Wien, 21. Oktober 2017 – Der Wiener Rechtsanwalt Arthur Machac hat im Hanf-Magazin einen Artikel zur rechtlichen Situation von Cannabidiol (CBD) in Österreich verfasst, den wir hier wiedergeben:

Das Gesetzlichkeitsprinzip, welches in § 1 StGB normiert ist, ist eines der elementarsten Grundsätze des österreichischen Strafrechts. Es garantiert, dass ein Verhalten, welches keinem gesetzlichen Tatbestand zugeordnet werden kann, auch nicht verurteilt werden darf. Diesen essenziellen Grundsatz im Hinterkopf behaltend, analysiert der nachfolgende Artikel die strafrechtliche Relevanz bezüglich des Umgangs mit dem Wirkstoff Cannabidiol (in der Folge CBD genannt). Im Zusammenhang mit strafbaren Handlungen in Verbindung mit Suchtgiften ist das SMG (Suchtmittelgesetz), subsidiär dazu das NPSG (Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz) einschlägig, welche bestimmten Verhaltensweisen, wie Erwerb, Besitz, Erzeugung, Beförderung, Einfuhr, Ausfuhr, Anbieten, Überlassen oder Verschaffen einer tatbestandstauglichen Substanz unter Strafe stellen.

Dazu stellt sich die Vorfrage, ob CBD überhaupt „Suchtgift“ im Sinne des Gesetzes ist und sohin von den genannten Beschränkungen erfasst wird oder nicht. § 2 SMG verweist hierzu auf die Suchtgiftkonvention der Vereinten Nationen, sowie auf die Suchtgiftverordnung (SV). § 3 SMG enthält einen entsprechenden Hinweis für die Definition von „Psychotropen Stoffen“ und nennt die Psychotropenverordnung (PV). Festgehalten werden kann an dieser Stelle bereits, dass der Wirkstoff CBD in keiner dieser Verordnungen genannt ist, weshalb weder eine Strafbarkeit nach den §§ 27-28a SMG, noch gemäß §§ 30-30b SMG begründet werden kann. Denkbar wäre eine strafrechtliche Verfolgung letztlich aufgrund des NPSG – schließlich weist CBD durchaus eine psychoaktive Wirkung auf – doch scheitert eine Strafbarkeit erneut an der entsprechenden Verordnung, da auch diese (NPSV) den Wirkstoff CBD nicht beinhaltet. Hanfpflanzen enthalten neben CBD bekanntlich auch andere Wirkstoffe, wie zum Beispiel Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC), welche sehr wohl „Suchtgift“ im Sinne der Suchtgiftverordnung sind.

Der Anbau von Cannabispflanzen zum Zwecke der Suchtgiftgewinnung ist dem Gesetzeswortlaut zufolge (gemäß § 27 Abs 1 Z 2 SMG) in Österreich jedenfalls verboten. Umgekehrt könnte man nun sagen, dass der Anbau zum Zwecke der Gewinnung von CBD erlaubt ist, da es sich hierbei gerade um kein Suchtgift handelt und sohin nicht von § 27 Abs 1 Z 2 SMG erfasst ist. Klarstellend ist hinzuzufügen, dass der Anbau von Hanfpflanzen per se zwar nicht verboten ist, allerdings gewisse Beschränkungen erfährt, da Cannabis (Marihuana) selbst in der Suchtgiftverordnung genannt ist, und zwar versteht diese darunter die Blüten- oder Fruchtstände der zur Gattung Cannabis gehörenden Pflanzen, denen das Harz nicht entzogen ist, wobei es diesbezüglich wiederum eine Ausnahme von der Strafbarkeit gibt.

Diese fordert gemäß Anhang I zur SV nachfolgende Voraussetzungen:

I.1. Stoffe und Zubereitungen gemäß § 2 Abs. 1 Suchtmittelgesetz:

I.1.a. Folgende Drogen und daraus hergestellte Extrakte, Tinkturen und andere Zubereitungen:

Cannabis (Marihuana)
Blüten- oder Fruchtstände der zur Gattung Cannabis gehörenden Pflanzen, denen das Harz nicht entzogen worden ist.

AUSGENOMMEN SIND

jene der Verwendung für gewerbliche Zwecke dienenden Blüten- und Fruchtstände jener Hanfsorten, die
im gemeinsamen Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten gemäß Artikel 17 der Richtlinie 2002/53/EG des Rates vom 13. Juni 2002, ABl. Nr. L 193/2002 S. 1, oder in der österreichischen Sortenliste gemäß § 65 Saatgutgesetz 1997, BGBl. I Nr. 72/1997, in der geltenden Fassung, angeführt sind und deren Gehalt an Tetrahydrocannabinol 0,3 % nicht übersteigt, sofern ein Missbrauch als Suchtgift ausgeschlossen ist, sowie die nicht mit Blüten- oder Fruchtständen vermengten Samen und Blätter der zur Gattung Cannabis gehörenden (Anm.: richtig: gehörenden) Pflanzen.

In der Saatgutliste 2017 ist, anders als es noch 2016 der Fall war, im Gegensatz zum gemeinsamen Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten keine Cannabispflanze genannt. Der gemeinsame Sortenkatalog enthält aktuell 58 verschiedene Cannabispflanzen.

Der Anbau von Cannabis zur Suchtgiftgewinnung ist letztlich der AGES Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH gemäß § 6a SMG – siehe dazu VfGH vom 24.11.2016, G 61/2016 – vorbehalten. Momentan ist in der Praxis zu beobachten, dass die Behörden sehr rigide gegen die Verbreitung bzw. den Verkauf von CBD-Pflanzen vorgehen. Der Vertrieb von einem zumindest sehr cannabisähnlichen Produkt über das Internet wird vom österreichischen Staat nicht gerade befürwortet. Um ganz sicher zu gehen, nicht die Grenze vom legalen Anbau zur Strafbarkeit nach dem SMG zu überschreiten, ist daher umfangreiche juristische Dokumentation notwendig. Weiters sollten zumindest Laborergebnisse vorliegen, welche darlegen, dass die Pflanzen nicht mehr als 0,3 % THC enthalten, und ist die Einholung eines qualifizierten Rechtsgutachtens – zumindest einer fundierten Rechtsberatung bei einem Experten im Vorfeld sinnvoll und jedenfalls anzuraten.

CBD Pollen-Haschisch im Hanf-Institut erhältlich

Wien, 20. Oktober 2017 – Im Hanf-Institut ist ab sofort THC-armes Haschisch mit 8 bis 12 Prozent CBD (Cannabidiol) Gehalt erhältlich. Der THC-Gehalt liegt unter 0,3 Prozent.

Für Ihre Spende von 90 Euro können Sie im Hanf-Institut in Wien Liesing, Klostermanngasse 16 10 Gramm dieses Pollen-Haschisch abholen. Für eine 50-Eureo-Spende gibt es 5 Gramm CBD Pollen Haschisch. Wir haben werktags von 8 bis 13 Uhr geöffnet.

In Österreich versenden wir auch. Für den Postversand bitte 8 Euro addieren. Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Vereinkonto

Hanf-Institut
IBAN: AT46 2011 1825 3904 6500
BIC: GIBAATWXXX
Verwendungszweck: CBD-Spende

oder klicken Sie den PayPal Button zur Bezahlung mit PayPal oder Bankkarten.

 




 

Weitere Informationen: info@hanfinstitut.at oder bitte das untenstehende Kontaktformular ausfüllen oder Tel.: 0676 6966 664

 

Cannabidiol-Blüten erhältlich


Wien, 25. August –
Wir haben noch einige 10 Gramm Baggies legale CBD-dominante Blüten für Interessierte abzugeben.

Mit 0,0 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC). 0,31 % THCA und insgesamt 5,9 Prozent Cannabidiol (CBD) sind die Blüten als Hanftee in Österreich legal.

Die Kostproben sind gegen eine Spende von 75 Euro im Hanf-Institut in 1230 Wien, Klostermanngasse 16 erhältlich. Wir geben nur an Cannabis-Patienten ab. Keine Wiederverkäufer.

Optional verschicken wie sie – nur in Österreich – für weitere 8 Euro.

Wir akzeptieren Überweisungen oder Kartenzahlung.

Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Vereinkonto

Hanf-Institut
IBAN: AT46 2011 1825 3904 6500;
BIC: GIBAATWXXX
Verwendungszweck: CBD-Spende

oder klicken Sie den PayPal Button.

 



 

Zu den Baggies gibt es natürlich eine Analyse, die die Legalität dieser Blüten bestätigen.

Bei Interesse bitte das untenstehende Kontaktformular ausfüllen  oder Tel.: 0676 6966 664

 

Hanf-Institut Interview mit dem Cannabisöl-Pionier Rick Simpson: Krebs kann mit Cannabis geheilt werden

Wien, 9. August 2017 – Toni Straka, Obmann des Hanf-Instituts, hat die Cannabisöl-Legende Rick Simpson interviewt.
Rick Simpson hat mit dem nach ihm benannten Rick-Simpson-Öl (RSO) schon tausende Menschen von Krebs und anderen schweren Leiden geheilt und beziffert die Erfolgsrate bei Krebs zwischen 80 und 90 Prozent. In dem Video werden Produktion und Anwendung von RSO erklärt.

Hemp Institute records first cancer healing with cannabis oil

Vienna, July 20, 2017 – A 47 year old man from Wagrain in Austria has successfully beaten his prostate cancer stage 4 with cannabis oil, the Austrian Hanf-Institut (Hemp Institute) announced on Thursday. According to his latest lab tests and doctor’s letters, he has now been cancer free for more than 3 months after treating himself with massive doses of cannabis oil for 18 months while dropping all other chemical pharmaceuticals and going off chemo therapy, which he says did more bad than good. Martin Winkler is the first documented case in Austria where cannabis oil made his ‚inoperable‘ tumor vanish completely.

But his health may come at a heavy price. Treating yourself with cannabis products in Austria is still punishable by law and can carry multi-year prison sentences.

Winkler had a life expectancy of another six months after six months of initial chemo therapy. Now, roughly 18 months later, he is cancer free, according to his urologist Ulfrit Scrinzi.

After initial treatment with Austria’s only legal cannabis medication, a very expensive synthetic THC extract named ‚Dronabinol‘, „that helped my appetite but did nothing against my cancer“, said Winkler, he began to use an alcohol extraction based cannabis concentrate in massive doses. He administered himself the so called Rick Simpson Oil in massive doses of up to five grams per day.

The cancer patient was initially confronted with doubts by his doctors. „My general practician was first against cannabis treatment but would now recommend it to other cancer patients“, said Winkler.

Parliamentary Medical Cannabis Citizen’s Initiative

Austria’s Hanf-Institut has renewed its demand for an immediate decriminalisation of cannabis patients in Austria which still face imprisonment for curing themselves with the world’s oldest healing plant.

„Getting healthy must not be threatened with prison sentences. This patient has answered the question whether to die legally or survive outside the law for himself“, said Hanf-Institut chairman Toni Straka.

„One quarter of Austrian deaths are a result of cancer. A quick change in laws regarding medical cannabis patients could certainly save lives“, said Straka.

The Hanf-Institut and Arge Canna, a medical cannabis patients association, have initiated a Parliamentary medical cannabis citizen’s initiative that can be signed online on the website of the Austrian parliament at least until the end of year. Including offline signatures the initiative has collected more than 13,000 signatures as of today.

Public approval for legal medical cannabis regularly reaches more than 95 percent in online polls. The general legalization of cannabis has been favored by 50 to 85 percent of Austrians in representative polls.

Krebskranker legt Befunde vor: Prostatatumor verschwindet nach Cannabisöl-Therapie

Wien, 19. Juli 2017 – Beim Hanf-Institut hat sich der erste durch Cannabis-Öl geheilte Krebspatient mit entsprechenden Laborbefunden gemeldet. Martin W. aus Salzburg wurde Mitte 2015 mit inoperablem Prostatakrebs diagnostiziert. Nach sechs Monaten Chemotherapie und Hormonbehandlungen setzte er alle chemischen Präparate ab und heilte sich binnen 18 Monaten mit Cannabis-Öl selbst. Sein Tumor ist bis auf Restgewebe verschwunden, die neueste Diagnose seines Urologen Ulfrit Scrinzi heisst nur mehr ‚Tumornachsorge‘.

Aus rechtlicher Sicht muss Martin W. aber in Österreich im Extremfall mit einer Gerichtsstrafe rechnen. Da Cannabis als Heilpflanze allen wissenschaftlichen – und wie in seinem Fall praktischen – Erkenntnissen zum Trotz immer noch gesetzlich als Suchtmittel angesehen wird, werden Cannabis-PatientInnen immer noch kriminalisiert.

Der nunmehr Gesunde beruft sich dabei insbesondere auf ein Gutachten des Neurologen und Psychiaters Michael Boswell, der von einem medizinischen Notstand ausgeht: „Die medizinische Anwendung von Cannabis … sind in multiplen Studien bestens dokumentiert.“

Ärzte hatten Martin W. 6 Monate nach der Erstdiagnose noch weitere 6 Monate gegeben.

Sein jüngster urologischer Befund zeigt einen im Normbereich befindlichen PSA-Wert von 1,39, deutlich unter der Schwelle von 2,50. Die relevanten Blutwerte liegen allesamt im Normbereich. Der Salzburger ist somit wieder gesund.

Massive Dosen Cannabis-Öl

Nach erfolgloser Therapie mit geringen Dosen Dronabinol während der Chemotherapie, die lediglich seinen Appetit verbesserten, setzte der Krebskranke nach sechs Monaten alle chemischen Präparate ab und nahm stattdessen massive Dosen Cannabis-Öl.

„Ich habe während der Chemotherapie Dronabinol genommen zur Appetitanregung, aber bei Krebs bringt das Null“, erinnert er sich an den Beginn seiner lebensbedrohlichen Erkrankung.

Der mit einem Prostatakarzinom in Stadium cT4 Diagnostizierte steigerte die therapeutische Einnahme in einem halben Jahr auf bis zu sechs Kapseln täglich, das entspricht etwa 3.000 Milligramm reinem Tetrahydrocannabinol THC, und ist jetzt nach insgesamt eineinhalb Jahren intensiver Cannabis-Therapie seit drei Monaten wieder gesund und ohne weiterer Therapievorschläge seiner Ärzte.

Laut W. haben sich seine vier behandelnden Mediziner angesichts der erstaunlich guten Entwicklung seiner Tumormarker-Werte für die Krebsbehandlung mit Cannabis-Öl ausgesprochen. Am Anfang lag sein Tumormarker-Wert bei rund 100 und liegt seit über drei Monaten mit 1,39 deutlich unter der Normwertgrenze von 2,50.

Sagt Martin W.: „Mein Hausarzt war anfangs gegen Cannabis. Jetzt würde er es jedem empfehlen.“

Gesund sein wollen darf nicht strafbar sein

Das Hanf-Institut erneuerte angesichts dieser Heilungserfolge von natürlichen Cannabis-Konzentraten die Forderung nach der Herausnahme der Heilpflanze Cannabis aus dem Suchtmittelgesetz. „Gesund sein wollen darf nicht strafbar sein. Dieser Patient hat die Frage ‚legal sterben oder illegal überleben‘ für sich beantwortet und ist wieder gesund. Ein Viertel aller Todesfälle resultieren aus Krebs und hier steht eine wirksame Therapie zur Verfügung. Je rascher die Politik Medical Cannabis legalisiert, umso mehr Menschenleben können gerettet werden“, sagte Hanf-Institutsobmann Toni Straka.

Das Hanf-Institut und die Arge Canna haben die parlamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative initiiert, die noch bis Ende 2017 auf der Webseite des Parlaments online unterzeichnet werden kann.

Note: Die dem Hanf-Institut von Martin W zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellten Befunde und Arztbriefe können als PDF heruntergeladen werden.

Befunde 1Befunde 2

BREAKING NEWS: Erstmals von Ärzten bestätigte Krebsheilung durch Cannabis in Österreich

Wien, 19. Juli 2017 – In Österreich gibt es den ersten Fall einer vollständigen Krebsheilung durch natürliches Cannabis.  Martin Winkler wurde von seinen Ärzten bestätigt, dass sein Prostatakrebs vollständig ausgeheilt ist. Er hat keine Krebsmarker mehr im Blut. Ärzte hatten Winkler nach der Diagnose nur noch wenige Monate gegeben. Jetzt ist er gesund.

In Österreich sind Krebskrankheiten mittlerweile die vierthäufigste Todesursache. Das Hanf-Institut und die Patientenvertretung Arge Canna haben im Juni die parlamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative eingeleitet, die die Straffreistellung von kranken Menschen fordert, die sich selbst mit Cannabis behandeln. Die Bürgerinitiative kann hier online unterzeichnet werden.

Wir berichten in Bälde mehr.

Hanf-Institut qualifiziert österreichische Cannabis-Politik als Desaster und 50 bis 86 Prozent stimmen zu

Wien, 10. Juli 2017 – Nach Ansicht der Obmanns des Hanf-Instituts, Toni Straka, ist die österreichische Cannabis-Politik, wo Kranke nach wie vor bei der Anwendung von natürlichem Cannabis mit Haftstrafe rechnen müssen, ein Desaster. Dieser Meinung stimmten über 86 Prozent der Teilnehmer in einer online-Umfrage des TV-Senders Puls4 und 50 Prozent der 500 Teilnehmer einer Echtzeit-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts OGM am vergangenen Sonntag abend zu.

In der Sendereihe „Im Namen des Volkes“ zum Thema „Cannabis legalisieren – Ja oder Nein“ diskutierten Rechtsanwalt und Suchtmittelgesetzexperte Gottfried Hudl, die Kinderpsychiaterin Dagmar Zidek und Toni Straka unter der Moderation von Irmgard Griss mit der Salzburger Juristin Eleonore Hübner, dem Grazer Richter Helmut Wlasak, und dem Linzer Suchtmediziner Kurosch Yazdi über die Vorteile der Legalisierung.

Bilden Sie sich selbst ein Urteil und sehen sie die Sendung hier: „Im Namen des Volkes“ zum Thema „Cannabis legalisieren – Ja oder Nein“

Für Videos anklicken

Straka forderte in der teilweise sehr hitzigen Diskussion die Legalisierung von Cannabis als Heil- und Genussmittel und regte Sofortmassnahmen zur Straffreistellung von kranken Menschen an, für de Cannabis das ideale Heilmittel mit den geringsten Nebenwirkungen darstellt.

 

Die Leiterin der Gruppe, die gegen eine Legalisierung von Cannabis sprach, stimmte Straka zu, dass Cannabis-PatientInnen nicht verfolgt werden sollten. Sie stimmte auch zu, dass Cannabis nicht das grösste Drogenprobem in Österreich im Vergleich mit Alkohol ist.

Das Hanf-Institut und die Arge Canna haben Ende Mai die parlamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative eingeleitet, die hier online unterschrieben werden kann.

AVISO: ‚Im Namen des Volkes“ diskutiert „Cannabis legalisieren – Ja oder Nein“ – am 9. Juli auf Puls4

Dreharbeiten für die Sendung im Hanf-Institut

Wien, 7. Juli 2017 – 90 spannende TV-Minuten verspricht die kommende Diskussion „Cannabis legalisieren – Ja oder Nein“ in der Sendung ‚Im Namen des Volkes‘ auf Puls4 am Sonntag, den 9. Juli um 20:15. Die Sendung kann auch online gesehen werden.

Aus der Ankündigung von Puls4:

Soll Cannabis legalisiert werden? Toni Straka vom Hanfinstitut tritt für die vollkommende Legalisierung ein, Eleonore Hübner vom Institut für Strafrecht der Uni Salzburg ist dagegen.

Ein Thema, zwei Meinungen und 90 Minuten Zeit um zu überzeugen: „Im Namen des Volkes“ mit Ex-OGH-Präsidentin Irmgard Griss geht in die dritte Runde. Das Thema ist dieses Mal die Legalisierung von Cannabis. Dabei werden medizinische, psychologische und strafrechtliche Aspekte diskutiert, um den ZuseherInnen die beste Entscheidungsgrundlage zu liefern.

Toni Straka ist Obmann des Hanfinstituts. Er war jahrelang Finanz-Journalist und -Analyst, wurde dann wegen Cannabis-Besitz zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt. Cannabis-Rauchen ist für ihn eine opferlose Tätigkeit und harmlos im Vergleich zu Alkohol. Er bekommt Unterstützung von Anwalt Gottfried Hudl und der Ärztin Dagmar Zidek.

Eleonore Hübner ist Assistenz-Professorin am Institut für Strafrecht der Uni Salzburg und Co-Autorin des Berichts „Soziale Kosten des Drogenmissbrauchs“. Sie hält Cannabis-Konsum für wesentlich gefährlicher als dargestellt. Ihre Experten sind der Richter Helmut Wlasak und der Psychiater und Autor Kurosh Yazdi.

Ex-OGH-Präsidentin und Ex-Bundespräsidentschaftskandidatin Irmgard Griss führt durch den Wettkampf der Argumente. Mit Hilfe von Experten, Kreuzverhören und Video-Zuspielern versuchen Straka und Hübner die ZuseherInnen zu überzeugen. Das von OGM repräsentativ ausgewählte Österreich-Panel entscheidet am Ende darüber, welche Seite die besseren Argumente hatte. Und per Social Media und Telefon-Hotline kann ganz Österreich seine Meinung sagen, Zuschauerreaktionen werden wie immer zugespielt.

Einen kurzen Video-Teaser zu der Sendung finden sie hier: http://www.puls4.com/Im-Namen-des-Volkes/Videos/Cannabis-legalisieren/Cannabis-legalisieren-Ja-oder-Nein-537770